Man stelle sich vor: Ungeplanterweise werden in einem Land der europäischen Synchronzone mehrere Gigawatt Produktion nicht eingespeist, was zu einem Frequenzabfall in Europa führt. Das ist nicht üblich, aber möglich. Dass es die Ausnahme bleibt, ist auch den fünf eisernen Regeln der Netzsicherheit...
In Europa wird der Strombinnenmarkt stark vorangetrieben. Die Schweiz aber wird zum Drittland degradiert und bekommt die Folgen immer mehr zu spüren. Je länger ein Stromabkommen fehlt, desto grösser werden die strompolitischen Gräben zwischen der Schweiz und Europa. Lesen Sie dazu unsere neuste...
Nachrichtenlose Vermögen, Bankgeheimnis... und jetzt auch noch Stromversorgung und Europapolitik?
Der Stadtrat hat Martin Emmenegger als neuen Direktor von Stadtwerk Winterthur gewählt. Er wird per 1. Februar 2026 die Nachfolge von Marco Gabathuler antreten, der in Pension geht.
Die 136. ordentliche Generalversammlung des Verbands Schweizerischer Elektrizitätsunternehmen VSE fand am Donnerstag, 8. Mai 2025 in Bern statt. Alle Anträge wurden angenommen.
Aufgrund der Pandemie-Situation in der Schweiz werden die VSE Generalversammlung und der Anlass zum 125-Jahr-Jubiläum des Verbands verschoben.
Grossverbraucher sind Endverbraucher, die 100'000 kWh oder mehr pro Jahr verbrauchen, mit Anspruch auf Netzzugang gemäss Artikel 11 Stromversorgungsverordnung (StromVV), unabhängig davon, ob sie diesen Anspruch wahrgenommen haben oder nicht. Massgebend für den Anspruch auf Netzzugang von...
Gemäss einer repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts gfs.bern zur Energie- und Klimapolitik im Auftrag des VSE steht die Stromversorgungssicherheit bei der Schweizer Bevölkerung klar an erster Stelle. Die Mehrheit ist bereit, für eine sichere Stromversorgung, wenn nötig, höhere...
VSE-Mitglieder bleiben stets am Ball. Produkte wie das E-Learning-Tool Arbeitssicherheit, die Sicherheitsdatenbank SiDat oder die NEKAS-Softwarelösung unterstützen Sie in Ihrem Tagesgeschäft. Haben Sie rechtliche Fragen und Anliegen? Der VSE-Rechtsdienst steht zu Ihrer Verfügung.
Als Back-to-back-Verträge werden Energielieferverträge an Endverbraucher definiert, nach deren Abschluss der direkte Lieferant bei einem Vorlieferanten umgehend spezifische Energiebezugsverträge abschliesst. Sinn und Zweck des Geschäfts ist die Absicherung gegen Marktpreisschwankungen während der...
Unter dem Slogan «Verantwortung für die Energiesicherheit» diskutierten Branche, Politik, Wirtschaft und Wissenschaft am zweitätigen Stromkongress in Bern über die gigantischen energie- und klimapolitischen Herausforderungen. Dabei wählte nicht nur der neue UVEK-Chef Albert Rösti deutliche Worte. Es...
Die Umwandlung des Energiesystems und die notwendige Elektrifizierung von Mobilität, Wärme und Industrie, die das Ziel der Klimaneutralität bis 2050 vorgibt, stellt insbesondere die Strombranche vor grosse Herausforderungen. Der VSE bringt sich mit eigenen wissenschaftlichen Analysen konstruktiv in...
Benoît Revaz, Direktor des Bundesamtes für Energie, drei Parlamentarierinnen aus der UREK-N sowie Christian Bühlmann, Schweizer EU-Mission in Brüssel, standen uns vor Ort Rede und Antwort. Die Themen: Energiepolitik nach dem Nein zum CO2-Gesetz und das schwierige Verhältnis zwischen der Schweiz und...
Gleich zwei Windkraftprojekte werden binnen weniger Tage eingebremst. Dabei spielt Windkraft eine wichtige Rolle für die Versorgungssicherheit, weil sie den Grossteil des Stroms im Winter produziert. Suisse-Éole-Vizepräsidentin und Nationalrätin Priska Wismer-Felder (Die Mitte/LU) spricht über...
Sie interessieren sich für die Schweizer Strombranche und wollen stets den Überblick über neuste energiepolitische Entwicklungen, News aus der Branche und dem VSE, Entwicklungen im Bereich der Berufsbildung Netzelektriker/in sowie Weiterbildungsprogramme und Events haben? Dann abonnieren Sie einfach...
Von Arealnetz bis Wasserzins: Vielfältig sind die Themen auf der politischen Bühne, bei welchen sich der VSE mit den Anliegen der Branche einbringt. Doch was genau tut der Mann, der beim VSE für das Verbandslobbying verantwortlich zeichnet?
Mit jährlichen Konzessionsabgaben der Produzenten zugunsten des Gemeinwesens (Gemeinden, Kantone) wird das Recht entschädigt, auf öffentlichem Grund und Boden eine Produktionsanlage zu errichten und zu betreiben (Entgelt für gesteigerten Gemeingebrauch). Im Fall von einmaligen Konzessionsabgaben...
Für die optimale Zuteilung der Produktionsfahrpläne an die steuerbare Produktion ist ein Verteilschlüssel notwendig. Dieser wird so definiert, dass sich jede steuerbare Produktion proportional zu ihren verfügbaren Reserven zwecks Deckung der Restlast beteiligt. Damit wird sichergestellt, dass die...
Mit der «Energiezukunft 2050» zeigt der VSE Wege in die Energie- und Klimazukunft der Schweiz auf. Das Branchenprojekt soll das Fundament für nächste energie- und klimapolitische Weichenstellungen bilden.
Mit welchen Massnahmen sollen die CO2-Emissionen gesenkt werden? Ist die Strommarktöffnung für die Schweiz das Richtige? Welche Erneuerbaren stehen nun im Vordergrund? Wir haben bei Mitgliedern der Energiekommission des Nationalrates nachgefragt.
Umfasst die Netzelemente von VNB, ATSO und signifikanten Anlagen im In- und Ausland, die in der Ausserbetriebnahmeplanung und im Betrieb vom ÜNB oder VNB berücksichtigt werden und die in die Ausserbetriebnahmekoordination und in die Ausfalllisten für die Netzsicherheitsrechnung einfliessen müssen.
Durch den Netzzuschlag finanzierte Vergütung für die Einspeisung von Elektrizität, die durch die Nutzung von Sonnenenergie in Anlagen ab 10kW, Geothermie, Windenergie, Wasserkraft in Anlagen bis zu 10 MW sowie Biomasse und Abfällen aus Biomasse gewonnen wird.
Die Netzentwicklung stellt eine wesentliche Grundlage für die zukünftige Verfügbarkeit eines leistungsfähigen, zuverlässigen und effizienten Übertragungsnetzes dar und dient damit unmittelbar der zukünftigen Versorgungssicherheit und Versorgungsqualität der schweizerischen Elektrizitätsversorgung...
Unter dem Slogan «Verantwortung für die Energiesicherheit» diskutierten Branche, Politik, Wirtschaft und Wissenschaft am zweitätigen Stromkongress in Bern über die gigantischen energie- und klimapolitischen Herausforderungen.
Aktive Teilnehmer an der Spannungshaltung im Übertragungsnetz sind verpflichtet, die ihnen ohne Einschränkung des Wirkleistungsbetriebs zur Verfügung stehende Blindleistung für die Spannungshaltung im Übertragungsnetz einzusetzen. Sie regeln die Spannung in die Richtung eines von der nationalen...
Die Organisation für Stromversorgung in ausserordentlichen Lagen (OSTRAL) ist die Vollzugsorganisation des VSE zur Strombewirtschaftung. Der VSE hat OSTRAL zum Zweck des Vollzugs einer Strombewirtschaftung gebildet. Organisatorisch ist OSTRAL eine Kommission des VSE und in der Branche breit...
Die VNB führen unter Berücksichtigung der aktuellen sowie der prognostizierten Erzeugungs- und Verbrauchssituationen regelmässig Planungen für den zukünftigen Netzausbau durch. Ziel der Netzplanung ist es, dass ein zuverlässiges und effizientes Verteilnetz zur Verfügung steht und die...
Jürg Grossen hat eine Vertiefung seiner Roadmap für eine unabhängige und nachhaltige Energieversorgung präsentiert. Der GLP Präsident setzt besonders auf Effizienz und Power-to-X.
Inhaber von Energieerzeugungsanlagen, an welchen Unternehmen der öffentlichen Energieversorgung zu höchstens 50 Prozent beteiligt sind und die leitungsgebundene Energie: 1. vorwiegend für den Eigenbedarf, oder 2. ohne öffentlichen Auftrag vorwiegend oder ausschliesslich zur Einspeisung ins Netz...
Der Verteilnetzbetreiber (VNB) ist zuständig für die Gewährleistung des sicheren, leistungsfähigen und effizienten Betriebs des Verteilnetzes. Darüber hinaus schliesst der VNB Netzanschlussnehmer an sein Netz an und ermöglicht Netznutzern die Nutzung des Netzes.
Der ANE ist Endkunde eines VNB und ist Eigentümer des Arealnetzes. Sein Arealnetz wird für die Eigenversorgung und die Versorgung von anderen vom ANE unabhängigen Endverbraucher des VNB genutzt.
Der ÜNB ist verantwortlich für die Führung des schweizerischen Übertragungsnetzes mit dem Ziel eines sicheren, leistungsfähigen und effizienten Betriebs unter Einhaltung der technischen Grenzwerte und der geltenden technischen Regeln.
Ein Netzabschaltplan beinhaltet alle notwendigen Informationen für die Durchführung der Abschaltungen der jeweiligen Teilnetzgebiete. Er beschreibt insbesondere den Rhythmus, welche Netzteile wann abgeschaltet werden und ebenfalls wo die Schaltungen ausgeführt werden.
Die für den sicheren Betrieb der Netze notwendigen Hilfsdienste. Diese umfassen insbesondere Systemkoordination, Bilanzmanagement, Primärregelung, Schwarzstart- und Inselbetriebsfähigkeit von Erzeugern, Spannungshaltung (inkl. Anteil Blindenergie), betriebliche Messungen und Ausgleich der...
In der Netzsicherheitsrechnung und Betriebsplanung verwendete Liste von Netzelementen und ausgewählten Kombinationen von Netzelementen des "Koordinierten Fremdnetzes", für die die Auswirkung des Ausfalls auf das übrige Beobachtungsgebiet berechnet wird.
Für eine transparente Zuweisung der Netzkosten werden die Übertragungs- und Verteilnetze in vier Spannungsebenen und drei Transformationsebenen und damit in sieben Netzebenen aufgeteilt. Das Verteilnetz umfasst die Netzebenen 2 bis 7.
Umfasst die Netzelemente von VNB, ATSO und signifikanten Anlagen im In- und Ausland oder Äquivalente, die notwendig sind, um ein Netzmodell für die Netzbetriebsführung und Netzbetriebsplanung zu erstellen.
Umfasst das Eigene Netz und die Netzelemente des Beobachteten Fremdnetzes ergänzt um die Netzelemente bzw. Äquivalente, die nötig sind, um ein erweitertes Netzmodell für den Netzbetrieb zu erstellen.
Gebiet der Schweiz, welches mit einer Leistungs-Frequenz-Regelung ausgestattet ist und für dessen Netzregelung die nationale Netzgesellschaft verantwortlich ist. Die Regelzone wird physikalisch durch Messstellen festgelegt/begrenzt.
Die Restnutzungsdauer gibt in Tagen an, wie lange die Energiereserven aller Kraftwerke für die Versorgung der Schweiz ausreichen. Bei Speicherkraftwerken sind die Zuflüsse mit zu berücksichtigen.
Gewährleistet durch präventive (z.B. marktbasiertes Allokationsverfahren für verfügbaren Kapazität des Netzes) und operationelle (z.B. Redispatch, Countertrade, Reduktionen) Massnahmen, dass ein sicherer Netzbetrieb aufrechterhalten werden kann.
Methode für die Zuweisung der Netzkosten auf eine der beiden Kostenträger «Endverbraucher einer Netzebene» oder «nachgelagerte Netzebene» in Abhängigkeit der jeweiligen Energie- und Leistungswerte.
Natürliche oder juristische Person, die von einem oder mehreren Kraftwerkseigentümern als Anlagenbetreiber benannt und für den Betrieb eines Kraftwerks zuständig ist.
Elektrische Energie, die zum Aufbau von elektrischen oder magnetischen Feldern benötigt wird, bzw. im Netzbetrieb für die Spannungshaltung eingesetzt wird.
Sammelbegriff für die Betreiber von Netzanlagen oder Teile davon im Übertragungsnetz, in Verteilnetzen, Kraftwerken oder Kundenanlagen resp. Endverbrauchern.
Koordination von Aufgaben, die für den Betrieb des schweizerischen Übertragungsnetzes und die Einbindung in das ENTSO-E-Verbundnetz notwendig sind.
Die betriebliche Messung umfasst die Erfassung von Messdaten für Aufgaben der Betriebsführung (im Unterschied zur Verrechnungsmessung).
Umfasst die Erfassung von Mess- und Zähldaten für Aufgaben der Betriebsführung (nicht der Abrechnung).
Die für den Einsatz von Regelleistung zur Verfügung stehende, elektrische Leistung, bestehend aus Primär-, Sekundär- oder Tertiärregelreserve.
Schlüsseldokument der Branchenempfehlung «Strommarkt Schweiz», in dem die Messdatenbereitstellung für alle Marktakteure beschrieben wird.
Gebiet, für dessen Netzregelung die nationale Netzgesellschaft verantwortlich ist. Die Regelzone wird physikalisch durch Messstellen festgelegt.
Branchenempfehlung Strommarkt Schweiz für Technische Bestimmungen zu Anschluss, Betrieb und Nutzung des Verteilnetzes.
Der Netzanschlussbeitrag entspricht den erforderlichen Kosten für die Erstellung des Netzanschlusses des Netzanschlussnehmers.
Ein durch ein geeignetes Verfahren für eine bestimmte Erzeugungseinheits- oder Endverbrauchergruppe ermitteltes, charakteristisches Lastprofil.
Sammelbegriff für Anlagenbetreiber, deren Anlagen direkt an das Übertragungsnetz angeschlossen sind.
Sammelbegriff für Anlageneigentümer, deren Anlagen direkt an das Übertragungsnetz angeschlossen sind.
Für jeden (Haus-)Anschlusspunkt kann ergänzend zum Netzanschlussvertrag eine Betriebsvereinbarung abgeschlossen werden.
Messgerät, dessen Messdaten im Normalfall für die Abrechnung verwendet werden.
Verfahren für die Zuteilung von Kapazitätsrechten im Rahmen des Engpassmanagements.
Die tolerierte Abweichung der Zeitsynchronisation für die Lastgangmessung (in %).
Sammelbegriff für Mess- und Zählwerte.
Der Krieg in der Ukraine und geplante Markteingriffe der EU wegen den hohen Energiepreisen machen die Notwendigkeit einer weitestgehend unabhängigen und erneuerbaren inländischen Stromversorgung deutlich. Die Reaktion von VSE Direktor Michael Frank auf die jüngsten Entwicklungen.
Sich mit ambitionierten Zielen als politischer Vorreiter zu qualifizieren, gelingt vielen. Erst die Umsetzung zeigt, wie fit wir tatsächlich sind. Diese Nagelprobe gilt es nun mit der Energie- und Klimastrategie zu bestehen.
Politische Feder 6/2019
Die Möglichkeit, gegen Energieprojekte vorzugehen, ist Ausdruck unseres Rechtssystems. Dies führt zu einer Dynamik, welche die Projekte während Jahren blockiert und am Ende des Tages zurechtstutzt oder grad ganz zur Strecke bringt. So landet unser Klima in einer Sackgasse.
Die politische Feder 10/2017
Weitere Informationen: www.netzelektriker.ch.
Thomas Marti übernimmt beim VSE die Bereichsleitung Netze und Berufsbildung. Er folgt in dieser Funktion auf Michael Paulus. Zudem wählte der Verbandsvorstand Roberto Pronini zum neuen Vizepräsidenten.
Eine Meinung zur Bedeutung des Stromnetzes
Der Verband Schweizerischer Elektrizitätsunternehmen (VSE) hat die dritte Ausgabe seines Berichts «Energiewelten» veröffentlicht. Steigender Stromverbrauch in der Schweiz dürfte die Produktionslücke im Winter verschärfen. Der VSE hat auch Parlamentarier und seine zahlreichen Mitgliedsunternehmen zur...
Über die Plattform strom.ch sowie mit dem Newsletter «Stromnews» können Sie mit Ihren Stellenangeboten die gesamte Strombranche gezielt ansprechen. Die Mitglieder des Verbandes Schweizerischer Elektrizitätsunternehmen sowie branchennahe Dienstleister decken 90% der Schweizer Stromversorgung ab – und...
OSTRAL ist die «Organisation für Stromversorgung in Ausserordentlichen Lagen». Sie wird beim Eintreten einer Strommangellage auf Anweisung der Wirtschaftlichen Landesversorgung (WL) aktiv.
Der Nationalrat hat die parlamentarische Initiative Rösti (16.452) klar und uneingeschränkt angenommen. Bei Neukonzessionierungen von Wasserkraftwerken darf vom Ist-Zustand der Umwelt ausgegangen werden. Der VSE begrüsst diesen weitsichtigen Entscheid sehr.
Der Startschuss für «Lehrmittel VSE 2025+» ist gefallen – und das Interesse ist gross. Jetzt mitwirken und die Lehrmittel der Zukunft aktiv mitgestalten!
Der Dachverband der Personal- und Mitarbeitervertretungen der Schweizerischen Elektrizitätswirtschaft (VPE) hat auf seiner Delegiertenversammlung in Bern beschlossen, eine Erhöhung der Gesamtlohnsummen von 1.0 bis 2.0 % je nach Ertragskraft der einzelnen Unternehmen zu fordern.
Die nationale Netzgesellschaft kann eine kritische Netzsituation erklären, wenn nach der aktuellen Einschätzung dies zur Gewährleistung des sicheren Netzbetrieb notwendig ist und wenn die Bedingungen für den gefährdeten oder gestörten Netzzustand erfüllt sind und diese Zustände nur mit Massnahmen...
Gesamtheit der Aufgaben des Übertragungsnetzbetreibers gemeinsam mit weiteren, beteiligten Akteuren, a) die zur Vorbereitung eines zuverlässigen Transportes elektrischer Energie durch das Übertragungsnetz (u.a. Koordination von Baumassnahmen im Übertragungsnetz, Wartungs- und Installationsarbeiten...
Der Eigenbedarf (Hilfsspeisung gemäss EnV) eines Kraftwerks ist die elektrische Leistung und die Energie, die für den unmittelbaren Betrieb der Erzeugungsanlage benötigt wird. Eingeschlossen dabei ist der Verbrauch der für den Betrieb der Erzeugungsanlage unentbehrlichen Neben- und Hilfsanlagen. Der...
Der ÜNB erbringt in seiner Funktion als Bilanzgruppenkoordinator die Dienstleistung des Bilanzmanagements zugunsten der BGV. Er ist insbesondere für das Fahrplanmanagement mit den Bilanz-gruppen sowie für den Ausgleich der Gesamtbilanz der Regelzone Schweiz zuständig. Wird eine Bilanzgruppe...
Von den Netzbetreibern wird ein Zuschlag auf dem Netznutzungsentgelt auf das Übertragungsnetz erhoben. Mit diesem werden unter anderem die KEV, die Einspeiseprämie (Nachfolgerin der KEV), die Einmalvergütungen für Photovoltaik-Anlagen und die Marktprämie für Grosswasserkraft finanziert. Die...
Der Verteilnetzeigentümer (VNE) ist zuständig für Planung, Ausbau, Unterhalt und Instandhaltung sowie Rückbau der in ihrem Eigentum befindlichen Betriebsmittel der Verteilnetze. Der VNE ist weiter zuständig für den Netzanschluss der Anlagen von VNE, Erzeugern und Endverbrauchern an das Verteilnetz.
Der Kontingentierungssatz gibt in Prozenten an, wie gross der zulässige Verbrauch bezogen auf die Referenzmenge ist. Der Kontingentierungssatz ist grundsätzlich für alle kontingentierten Verbraucher gleich. Er kann mittels Verordnungsänderung neu festgelegt werden und für die verschiedenen...
Der VNB legt, unter Berücksichtigung der gesetzlichen Grundlagen, den vom Netzanschlussnehmer sowohl für Haupt- als auch für Not-, Reserve- und Revisionsanschlüsse zu zahlenden Anschlussbeitrag fest. Er setzt sich aus Netzanschlussbeitrag und Netzkostenbeitrag zusammen.
Der BGV ist gegenüber dem BGK für eine jederzeit möglichst ausgeglichene Energie- und Leistungsbilanz zwischen Beschaffung und Abgabe in seiner Bilanzgruppe verantwortlich. Im Weiteren ist er für die ordnungsgemässe Fahrplanabwicklung verantwortlich.
Vergangener Zeitraum, welcher für die Bestimmung der Referenzmenge massgebend ist. Er entspricht im Grundsatz dem gleichen Zeitraum des vergangenen Jahres (z.B. Januar 2016 als Referenzperiode für Januar 2017).
Akteur, der Elektrizität aus dem Übertragungsnetz oder dem Verteilnetz entnimmt oder einspeist. Der Netznutzer ist insbesondere für den Abschluss von Netznutzungsverträgen für alle seine Anschlusspunkte zuständig.