Alle Energieversorgungsunternehmen sind gesetzlich verpflichtet, ihre Endverbraucherinnen und Endverbraucher über den gelieferten Strommix mindestens einmal jährlich zu informieren. Die Stromkennzeichnung erfolgt jährlich. Ab dem Jahr 2027 ist eine Umstellung auf eine quartalsweise Stromkennzeichnung erforderlich.
Wie wird die Stromkennzeichnung erstellt und welche Neuheiten gibt es bei der Stromkennzeichnung? Wie kann ich die Stromkennzeichnung nicht nur richtig, sondern auch kundenfreundlich gestalten? Wie wird das HKN-System verstanden und effizient angewendet? Der Kurs beantwortet diese und weitere Fragen.
Ziel der Veranstaltung
Die Teilnehmenden...
...wissen was ein Herkunftsnachweis ist
...kennen die gesetzlichen Grundlagen zur Elektrizitätsbuchhaltung, zur Stromkennzeichnung und zur Verwendung von Herkunftsnachweisen
...wissen Bescheid über die verschiedenen Möglichkeiten im Pronovo-System und können effizient mit dem HKN-System arbeiten
...lernen die Tücken beim HKN-Prozess kennen
...können eine Elektrizitätsbuchhaltung korrekt führen
...können eine gut lesbare und korrekte Stromkennzeichnung erstellen
Inhalt
| Uhrzeit | Thema | Referent/in |
| Ab 08.30 | Eintreffen und Begrüssungskaffee | |
| 09:00 | Begrüssung und Programmvorschau | Andrea Hugo, VSE Jeannine Piccand, BKW |
| 09:15 | HKN-Grundinformation HKN-Grundinformation inklusive Rollenerklärung und Jahresplanung einer Stromkennzeichnung | Jeannine Piccand, BKW |
| 10:15 | Kaffeepause | |
| 10.35 | Gesetzliche Neuerungen: Darstellung und quartalsscharfe SKZ | Rebeka Furrer, INFRAS |
| 11.00 | Gruppendiskussion zu den Neuerungen / zukünftige Regulierungen Was bedeutet die quartalsscharfe SKZ für mein EVU? Wie kann ich mein EVU auf die Neuerungen vorbereiten? Wie erstelle ich die neue Stromkennzeichnung für meine Kunden? Was bedeuten diese Erneuerungen aus dem Mantelerlass für mein EVU? Was bedeuten all diese Neuerungen für die Endkunden? | Jeannine Piccand, BKW Rebeka Furrer, INFRAS |
| 12:00 | Mittagessen | |
| 13.30 | Gruppendiskussion zu Interpretations- und Umsetzungsspielärumen in der SKZ Was sind Versandoptionen der SKZ und was gilt es dabei zu beachten? Wie definiere ich den richtigen Endkunden-Stromabsatz Wo gibt es Interpretationsspielraum im BFE-Leitfaden, und wo nicht? | Rebeka Furrer, INFRAS |
| 15:00 | Kaffeepause | |
| 15.30 | Gruppendiskussion zu den strategischen Fragen für EVU Standardprodukt vs. kundenspezifischer Strommix: was lohnt sich? Wie geht man mit freien Kunden um und wie sind diese in der SKZ zu berücksichtigen? Auf was soll/muss ich bei meiner Produktestrategie alles achten? | Jeannine Piccand, BKW Rebeka Furrer, INFRAS |
| 16.50 | Zusammenfassung und Fragen | Alle |
| 17.00 | Kursende | |
Referentinnen und Referenten
Jeannine Piccand, Commodity Originator, BKW Energie AG
INFRAS, Forschung und Beratung, Zürich
Datum
Zeit
Durchführungsort
VSE in Aarau
Teilnehmerinnen und Teilnehmer
- Verantwortliche:r für die Stromkennzeichnung und Vertriebsleiter:innen
- Kundendienstmitarbeitende, welche über die Stromkennzeichnung Auskunft geben
- Verantwortliche:r für die Pronovo HKN-Konten
- Weiter interessierte Personen
Preis
CHF 690.- (VSE-Mitgliederpreis)
CHF 920.-
Alle Preise exkl. MWST
Kontakt
Bei inhaltlichen Fragen:
Andrea Hugo, Programmleiterin betriebswirtschaftliche Weiterbildung
andrea.hugo@strom.ch
Tel. +41 62 825 25 42
Bei organisatorischen Fragen:
Leandra Willi, Programmassistentin betriebswirtschaftliche Weiterbildung
leandra.willi@strom.ch
Tel. +41 62 825 25 38