Das ist eine Medienmitteilung von Swiss Small Hydro – die darin publizierten Inhalte geben nicht notwendigerweise die Meinung des VSE wieder.
Die damalige Entscheidung des Kantons Jura basierte auf einer extern erarbeiteten Studie, welche die Entfernung der Schwelle aus dem Richtplan rechtfertigte. Eine unabhängige Experteneinschätzung zeigte jedoch auf, dass die Studie eine geringe Objektivität und methodische Mängel aufwies.
Das Beispiel «Bellefontaine» im Kanton Jura ist kein Einzelfall, wie die jüngste Einigung im «Grimsel-Dialog» zeigt. Auch der Kanton Bern plant, sein noch bestehendes Wasserkraft-Potenzial für die Realisierung der drei grossen Speicherprojekte «Trift», «Vergrösserung Grimselsee» und «Vergrösserung Oberaarsee» zu opfern. Und die offizielle Kommunikation weiterer Kantone lässt darauf schliessen, dass das noch vorhandene Wasserkraftpotenzial nicht mit der erforderlichen Konsequenz erschlossen wird.
Die Motion wird nun in der Kommission des Ständerats behandelt. (Swiss Small Hydro)