Das ist eine Medienmitteilung von WWZ – die darin publizierten Inhalte geben nicht notwendigerweise die Meinung des VSE wieder.
Der Strompreis sinkt 2027 abhängig vom Kundensegment unterschiedlich. Für einen durchschnittlichen Vierpersonenhaushalt mit 4’500 Kilowattstunden Jahresverbrauch (Verbrauchsprofil H4, elcom.admin.ch) sinken die Gesamtkosten mit WWZ-Naturstrom um 3,4 Prozent, was rund 33 Franken pro Jahr entspricht. Für Kleinbetriebe mit 30’000 Kilowattstunden Jahresverbrauch (Verbrauchsprofil C2) reduzieren sich die Kosten um 3,7 Prozent oder um rund 221 Franken pro Jahr. Der Strompreis setzt sich aus den Kosten für Energie, der Nutzung des Netzes, den Messkosten und den gesetzlichen Abgaben zusammen.
Ausschlaggebend für die Tarifsenkung sind weiter sinkende Energiebeschaffungskosten. Die tiefen Energietarife von WWZ basieren insbesondere auf der mit Alpiq im Jahr 2024 erzielten Einigung. WWZ gibt die daraus entstandene Rückvergütung in den Jahren 2026 bis 2028 anteilig an ihre Kundinnen und Kunden in der Grundversorgung zurück.
Sommerstrom neu günstiger als Winterstrom
WWZ unterscheidet beim Energiepreis neu zwischen Sommer und Winter. Hintergrund sind die unterschiedlichen Beschaffungskosten im Jahresverlauf. Im Winter ist Strom aufgrund der geringeren Verfügbarkeit von Kraftwerken und den höheren Verbrauchsmengen in der Regel teurer. Im Sommer sorgt die zunehmende Produktion aus Photovoltaikanlagen für ein grösseres Angebot und tiefere Preise. Mit dieser Anpassung bildet WWZ die tatsächliche Marktsituation realistischer ab (WWZ).