Das ist eine Medienmitteilung von IWB – die darin publizierten Inhalte geben nicht notwendigerweise die Meinung des VSE wieder.
Im Winter 2006/2007 kam es in Basel durch Einpressen von Wasser in das Geothermie-Bohrloch zu spürbaren Erdbeben. Nach dem Ende des Geothermie-Projektes im Jahr 2009 wurde das Bohrloch in der Folge im April 2011 verschlossen. Seit 2012 lässt der Kanton Basel-Stadt die Seismizität in der Nähe des Bohrlochs durch den Schweizerischen Erdbebendienst (SED) überwachen. 2017 wurde das Bohrloch kontrolliert geöffnet, um den Überdruck im Untergrund zu entlasten. Seither hat sich die Seismizität deutlich reduziert. In rund 730 Metern Tiefe hat sich durch Ablagerungen ein Verschluss gebildet, der nun entfernt werden soll. Anschliessend soll die komplette Bohrlochwand bis in eine Tiefe von 4700 Metern untersucht und gereinigt werden.
Langfristiger Verschluss des Lochs
Das langfristige Konzept der Bohrlocheigentümerin IWB sieht vor, das Loch endgültig zu schliessen und rückzubauen. Der Kanton Basel-Stadt begrüsst dieses Vorgehen und hat ein entsprechendes Konzept im Jahr 2020 gutgeheissen. Die nun anstehende Untersuchung ist notwendig für den geplanten Rückbau und dauerhaften Verschluss. (IWB)