Über 636 Millionen Franken im Jahr 2025 verpflichtet: Gebäudeprogramm bleibt stark, Impulsprogramm startet erfolgreich

Bund und Kantone treiben die energetische Erneuerung des Schweizer Gebäudeparks weiter voran: Im Jahr 2025 wurden über das Gebäudeprogramm rund 516,4 Millionen Franken an Fördergeldern ausgezahlt. Zusammen mit dem neu gestarteten Impulsprogramm verpflichteten Bund und Kantone im vergangenen Jahr Fördergelder in der Gesamthöhe von insgesamt 636,4 Millionen Franken.
25.08.2026

Das ist eine Medienmitteilung von BFE – die darin publizierten Inhalte geben nicht notwendigerweise die Meinung des VSE wieder.

 

Im Rahmen des Gebäudeprogramms stellten die Kantone 2025 insgesamt 516,4 Millionen Franken für energetische Sanierungsvorhaben und effiziente Neubauten bereit. Obwohl dieser Auszahlungsbetrag leicht unter den Rekordwerten von 2023 und 2024 liegt, bleibt der Bedarf an Fördermitteln sehr hoch. Die Hauptanteile fielen auf haustechnische Anlagen (186 Mio. CHF), Wärmedämmungen (145 Mio. CHF) und reine Systemsanierungen (106 Mio. CHF).

Konkret wurden 20'097 Öl-, Gas- oder Elektroheizungen ersetzt – in 82 % der Fälle durch klimafreundliche Wärmepumpen. Bei den Dämmprojekten wurden an rund 9'200 Gebäuden 1,5 Millionen m² Dach- und 0,8 Millionen m² Fassadenfläche saniert. Mit neu gebundenen Mitteln von 522 Millionen Franken ist zudem der künftige Ersatz von fast 17'700 Heizungen in der Haustechnik sowie rund 1'200 weiteren Heizungen im Rahmen von Systemsanierungen (132 Mio. CHF gebunden) gesichert.

Neues Impulsprogramm im ersten Jahr zu 90 Prozent ausgeschöpft

Seit dem 1. Januar 2025 ergänzt das Impulsprogramm das bestehende Angebot. Es fördert den Austausch dezentraler Elektroheizungen, fossiler Grossanlagen (>70 kW) sowie den Gebäudehüllen-Bonus. Das Startjahr belegt eine hohe Dynamik: Von fast 4'800 eingereichten Gesuchen wurden rund 4'350 Projekte verpflichtet. Den Schwerpunkt bildeten der Gebäudehüllen-Bonus (1'936 Anträge) sowie der Austausch von Elektroheizungen und Wärmeverteilungen (1'593 Anträge). Damit wurden rund 90 % der für 2025 verfügbaren Impulsmittel ausgeschöpft. (BFE)