TBW blicken auf ein starkes Geschäftsjahr 2025 zurück

Der Jahresabschluss der TBW weist für das Geschäftsjahr 2025 ein starkes Ergebnis aus. Bei einem Umsatz von rund 102,9 Millionen Franken wurde nach Abgaben an die Stadt Wil im Umfang von 7,3 Millionen Franken ein Unternehmenserfolg von rund 3,3 Millionen Franken erzielt. Damit liegt das Resultat um 0,8 Millionen Franken über dem Budget. Im vergangenen Geschäftsjahr konnten beim Fernwärmeprojekt Wil bedeutende Fortschritte erzielt und in weiteren Bereichen verschiedene Projekte vorangetrieben werden.
27.04.2026

Das ist eine Medienmitteilung von TBW – die darin publizierten Inhalte geben nicht notwendigerweise die Meinung des VSE wieder.
 

Im Berichtsjahr kam es bei den TBW zu einem Wechsel in der Geschäftsleitung. Der Stadtrat wählte Marco Bötschi zum Leiter des Departements Versorgung und Energie sowie zum Geschäftsleiter der TBW. Der 53-jährige Thurgauer trat seine Funktion im September an und folgte auf Marco Huwiler, der die TBW per Juli verlassen hatte. Dank Bötschis langjähriger Führungserfahrung sind die TBW gut aufgestellt, um ihre strategischen Ziele weiter voranzutreiben.

Beim Fernwärmeprojekt Wil erreichten die TBW wichtige Meilensteine. Ende März erfolgte im Westquartier der Startschuss für die ersten Bautätigkeiten für Fernwärmeleitungen auf Wiler Stadtgebiet. Im Verlaufe des Jahres starteten die Bauarbeiten im Südquartier sowie die Verlegung der Transferleitung ab dem Zweckverband Abfallverwertung Bazenheid (ZAB). Länger dauernde Bewilligungsverfahren und Einsprachen sorgten aber gleichzeitig für Verzögerungen beim Gesamtprojekt. Die Fernwärme bleibt das zentrale Zukunftsprojekt für eine nachhaltige Wärmeversorgung in Wil.

Im Strombereich wurde die 2022 abgebrannte Trafostation Neulanden durch einen Neubau ersetzt und die Trafostation Landhaus errichtet, die künftig das neu gebaute Perronimo-Areal beim Bahnhof Wil versorgt. Der Stromabsatz stieg leicht, das geplante Ertragsniveau konnte jedoch aufgrund tieferer als budgetierten Absatzmengen und gesunkener Strompreise nicht erreicht werden. Auch der Gasabsatz nahm leicht zu, blieb witterungsbedingt aber unter den Erwartungen. (TBW)