Studie bestätigt volkswirtschaftlichen Mehrwert von Repower

Repower hat die Hanser Consulting AG beauftragt, den volkswirtschaftlichen Mehrwert der Repower-Gruppe für Graubünden im Vergleich zu ausserkantonalen Energieunternehmen zu untersuchen. Die Studie zeigt: Dank Hauptsitzfunktionen, Energiehandel und weiteren Tätigkeiten von Repower, die in Graubünden erbracht werden, verbleibt deutlich mehr Wertschöpfung im Kanton.
23.04.2026

Das ist eine Medienmitteilung von Repower – die darin publizierten Inhalte geben nicht notwendigerweise die Meinung des VSE wieder.
 

Für das detailliert untersuchte Geschäftsjahr 2024 errechnet die Studie den zusätzlichen volkswirtschaftlichen Mehrwert der Repower-Gruppe auf rund 144 Millionen Franken. Dieser Mehrwert entsteht insbesondere durch den Hauptsitz in Graubünden, durch den Energiehandel in der Valposchiavo sowie durch weitere Funktionen, die bei ausserkantonalen Unternehmen nicht im Kanton anfallen würden.

Repower beschäftigt rund 500 Mitarbeitende in Graubünden und ist entlang der gesamten energiewirtschaftlichen Wertschöpfungskette tätig, von der Produktion über das Netz und die Versorgung bis hin zum Handel. Die Studie verweist darauf, dass gerade diese breite Aufstellung zusätzliche volkswirtschaftliche Wertschöpfung für Kanton und Gemeinden generiert.

Sachliche Diskussionsgrundlage für Heimfälle

Vor dem Hintergrund der Bündner Wasserkraftstrategie und der in den kommenden Jahren anstehenden Heimfälle gewinnt die Frage an Bedeutung, wie die Nutzung der Wasserkraft langfristig organisiert wird und wo die damit verbundene Wertschöpfung anfällt. Die Studie will dazu eine sachliche Diskussionsgrundlage liefern.

Repower hat die Ergebnisse der Studie heute im Rahmen einer Informationsveranstaltung den Mitgliedern des Bündner Grossen Rats vorgestellt. Präsentiert wurde die Studie von Verwaltungsratspräsidentin Barbara Janom Steiner und dem designierten CEO Michael Roth.

Die Studie wurde von der Hanser Consulting AG unabhängig erstellt. Repower stellte die dafür notwendigen Grundlagen zur Verfügung und finanzierte die Studie, nahm jedoch keinen Einfluss auf Methodik oder Ergebnisse.

Eine ausführliche Zusammenfassung der Studie der Hanser Consulting AG ist dieser Mitteilung beigelegt. (Repower)