Strompreise in Obwalden sinken per 2027 leicht

Zum dritten Mal in Folge profitieren Haushalts- und Kleingewerbekunden in der Grundversorgung des Elektrizitätswerks Obwalden (EWO) von tieferen Strompreisen. Stabile Beschaffungskosten und sin-kende Netzkosten führen zu einer durchschnittlichen Preissenkung von 2.1 Prozent.
11.08.2026

Das ist eine Medienmitteilung von EWO – die darin publizierten Inhalte geben nicht notwendigerweise die Meinung des VSE wieder. 

 

Obwaldnerinnen und Obwaldner sparen im kommenden Jahr bei einer 5-Zimmer-Wohnung mit einem Jahresverbrauch von 4’500 Kilowattstunden rund 25 Franken (Verbrauchskategorie H4, exkl. MwSt.). «Mit der moderaten Preissenkung profitieren unsere Kundinnen und Kunden von den aktuell stabilen Marktbedingungen mit konstanten Energiekosten und sinkenden Netzkosten», sagt Thomas Baumgartner, Vorsitzender der Geschäftsleitung. Im schweizerischen Vergleich liegen die Strompreise des EWO im vorderen Mittelfeld.

Netznutzungskosten sinken

Die Netznutzungspreise sinken durchschnittlich um 4.54 Prozent. Gründe dafür sind verschiedene Kostenkomponenten entlang der nationalen Stromversorgung. Dazu zählen insbesondere die tiefere, vom Bund festgelegte Kapitalverzinsung sowie die reduzierten Kosten für allgemeine Systemdienstleistungen der Swissgrid AG. Zudem sinkt die auf Bundesebene im Jahr 2024 eingeführte Preiskomponente «Stromreserve».

Gleichbleibende Beschaffungskosten

Die Energiepreise bleiben gegenüber dem Vorjahr weitgehend unverändert. Die aktuellen Preisniveaus am Termin- und Spotmarkt führen zu beinahe identischen Beschaffungskosten und ermöglichen damit stabile Energiepreise.

Stromkosten direkt beeinflussen

Das eigene, energiebewusste Verhalten, die eingesetzten Geräte sowie die gezielte Nutzung des Sparpreises haben einen direkten Einfluss auf die Stromrechnung. Das EWO unterstützt Kundinnen und Kunden mit praktischen Tipps zum Energiesparen und bietet im Rahmen seiner Energieberatung verschiedene Dienstleistungen und Produkte an (ewo.ch). (EWO)