Starke Netzinfrastruktur für den Rohrdorferberg: AEW schliesst Verkabelungsprojekt erfolgreich ab

Mit der Inbetriebnahme der neuen 16-kV-Kabelleitung zwischen Oberrohrdorf und Remetschwil hat die AEW Energie AG ein zentrales Infrastrukturprojekt am Rohrdorferberg erfolgreich abgeschlossen. Die Investition stärkt die Versorgungssicherheit nachhaltig und erhöht die Flexibilität der regionalen Stromversorgung.

26.01.2026

Das ist eine Medienmitteilung der AEW – die darin publizierten Inhalte geben nicht notwendigerweise die Meinung des VSE wieder.


Was mit dem Bau der fernsteuerbaren Schaltstation Fislisbach begann, fand im Dezember 2025 mit der erfolgreichen Inbetriebnahme der 16-kV-Kabelleitung zwischen der Transformatorenstation Oberrohrdorf–Im Feld und der Transformatorenstation Remetschwil–Mattächer seinen Abschluss. Damit ist ein wichtiger Meilenstein für eine zukunftssichere Stromversorgung am Rohrdorferberg erreicht. Die Gemeinden Bellikon, Remetschwil sowie Teile von Oberrohrdorf wurden früher über Holzstangenleitungen aus dem Tal versorgt. Um die Versorgungssicherheit langfristig zu erhöhen und die Infrastruktur zu modernisieren, realisierte die AEW in den vergangenen Jahren in mehreren Etappen eine neue Kabelleitung von Künten über Bellikon, Remetschwil und Oberrohrdorf bis nach Niederrohrdorf und Fislisbach. Heute kann die Region flexibel und sicher von den Unterwerken Bremgarten, Würenlos oder Dättwil aus versorgt werden. 

Die sogenannte Rohrdorferbergleitung weist zwischen Künten und Fislisbach eine Gesamtlänge von 11,2 Kilometern auf. Insgesamt wurden acht Transformatorenstationen in die neue Leitung eingeschlauft. Gleichzeitig konnten rund 1,6 Kilometer bestehende Holzstangenleitungen zurückgebaut werden – ein Beitrag zu einem robusteren, wartungsärmeren Netz und zu einer Aufwertung des Landschaftsbildes. 

«Mit dem konsequenten Ausbau und der Verkabelung unserer Netzinfrastruktur erhöhen wir nicht nur die Versorgungssicherheit für die Bevölkerung, sondern schaffen auch die Voraussetzungen für ein flexibles und zukunftsfähiges Energiesystem», sagt Christoph Fischer, Leiter Geschäftsbereich Netze bei der AEW. 

Nach Abschluss der letzten Bauetappe zwischen Oberrohrdorf und Remetschwil wurde die Versorgungssituation insgesamt deutlich verbessert. Davon profitierten insbesondere Betriebe in der Region mit erhöhten Anforderungen an die Versorgungssicherheit. Diese können nun redundant versorgt werden, was wesentlich mehr Flexibilität bei Netzunterhaltsarbeiten sowie im Falle von Leitungsausfällen (z. B. infolge Störfälle) ermöglicht. 

Insgesamt investierte die AEW Energie AG für das Projekt am Rohrdorferberg rund CHF 3 Mio.. Mit dem abgeschlossenen Verkabelungsprojekt unterstreicht die AEW ihren Anspruch, als zuverlässige Partnerin der Gemeinden eine leistungsfähige, sichere und nachhaltige Energieinfrastruktur für die Region bereitzustellen. (AEW)