Das ist eine Medienmitteilung von ewl – die darin publizierten Inhalte geben nicht notwendigerweise die Meinung des VSE wieder.
Die Stadt Luzern will bis 2040 alle Heizungen auf erneuerbare Energie umstellen. Denn gemäss Klima- und Energiestrategie sollen bis dann auf Stadtboden keine Treibhausgase mehr aus der Verbrennung von fossilen Energieträgern wie Heizöl und Erdgas in die Atmosphäre gelangen. Von entscheidender Bedeutung bei diesem ambitionierten Vorhaben ist der Ausbau der See-Energie: Rund die Hälfte des Wärmebedarfs der Stadt soll dereinst durch See-Energie und Fernwärme abgedeckt werden. Für den Rest des Stadtgebiets kommen Alternativen wie Erdsonden-Wärmepumpen oder Luft-Wasser-Wärmepumpen zum Einsatz.
Für den Ausbau der See-Energie braucht es unter anderem ein grosses Netz aus Wärmeleitungen. Laut aktuellen Schätzungen ist von etwa 60 Kilometern Leitungen auszugehen, die verlegt werden sollen. Der Stadtrat legt dem Grossen Stadtrat nun einen Konzessionsvertrag mit der ewl Rohrnetz AG vor – der Tochtergesellschaft der städtischen Energieversorgerin. Der Vertrag schafft die rechtliche Grundlage für den raschen Ausbau dieser thermischen Netze. (ewl)