Das ist eine Medienmitteilung von EKZ – die darin publizierten Inhalte geben nicht notwendigerweise die Meinung des VSE wieder.
«Nach den deutlichen Tarifsenkungen der vergangenen zwei Jahre kann EKZ die Stromtarife 2027 auf einem stabilen und weiterhin attraktiven Niveau halten», sagt Karl Resch, Leiter Regulierungsmanagement und Netzwirtschaft bei EKZ. Ein durchschnittlicher EKZ-Haushalt (3-Personen-Haushalt mit 2 500 kWh/Jahr, ElCom H2-Profil) bezahlt 2027 gleich viel für seinen Strom wie im Vorjahr. Dies trotz steigender Kosten im Messwesen sowie höherer solidarisierten Kosten auf nationaler Ebene. «Das zeigt erneut, dass sich unsere risikoarme, langfristige und gestaffelte Energiebeschaffungsstrategie sowie unser effizienter Netzbetrieb bewährt», betont Karl Resch. Die tieferen Beschaffungskosten sowie die sinkenden Netznutzungskosten kompensieren die steigenden Tarifkomponenten, sodass der Tarif insgesamt stabil bleibt.
Dynamischer Wahltarif bewährt sich in der Praxis
Seit Anfang 2026 bietet EKZ als erster Energieversorger in der Schweiz einen kombinierten dynamischen Wahltarif für Energie und Netznutzung an. Die bisherigen Erfahrungen sind erfreulich: Die grosse Mehrheit der EKZ-Kundinnen und -Kunden, die ihren Verbrauch gezielt in günstigere Zeiten verlagert, bezahlt im Durchschnitt rund fünf Prozent weniger als im Standardtarif. Gleichzeitig unterstützt der dynamische Tarif eine effizientere Nutzung des Stromnetzes und leistet damit einen wichtigen Beitrag für ein dezentrales, flexibles Energiesystem.
Um dieses Potenzial noch gezielter zu nutzen, entwickelt EKZ den dynamischen Wahltarif per 2027 weiter. Neu wird der Netznutzungstarif örtlich differenziert und bildet damit die unterschiedlichen Belastungen des lokalen Stromnetzes genauer ab – in Abhängigkeit von der lokalen Netzauslastung und Einspeisung aus Photovoltaikanlagen. Dadurch wird die Anreizwirkung zusätzlich verstärkt. In Gebieten mit vielen Solaranlagen und ausgeprägten Einspeisespitzen kann die Tarifkurve dadurch anders verlaufen als in Gebieten mit wenig dezentraler Produktion. Das bedeutet: Wann Strom im dynamischen Tarif besonders günstig oder teuer ist, kann sich künftig je nach Gebiet unterscheiden. Die verschiedenen dynamischen Tarife bleiben im Durchschnitt gleich hoch. (EKZ)