Sichere Stromversorgung für Wiesenberg und das Stanserhorn

Das EWN investiert in ein sicheres Stromnetz und baut den Anteil an Kabelleitungen im Boden aus. Davon profitiert auch Wiesenberg und das Stanserhorn. Die Freileitung von Dallenwil nach Wiesenberg, die sich zum Teil in Rutschgebiet befand, wurde durch Kabel im Boden ersetzt.
05.02.2026

Das ist eine Medienmitteilung von EWN – die darin publizierten Inhalte geben nicht notwendigerweise die Meinung des VSE wieder.

 

Für eine sichere Stromversorgung – auch in wenig bewohnten Gebieten – werden in Nidwalden jährlich mehrere Kilometer Freileitungen durch Kabel im Boden ersetzt. Insgesamt neun Kilometer Rohranlage wurden im vergangenen Jahr neu erstellt. Darunter die rund zwei Kilometer lange Stromleitung von Dallenwil nach Wiesenberg, welche neben Wiesenberg auch das Stanserhorn mit Strom versorgt. Während der letzten drei Jahre wurden im entsprechenden Gebiet zwei neue Trafostationen sowie zwei neue Kabelstrecken mit den entsprechenden Rohranlagen gebaut und die Mittel- und Niederspannungsleitungen komplett zurückgebaut.

Enge Koordination und hohe Flexibilität

Für die Arbeiten war eine enge Koordination mit allen involvierten Unternehmungen und dem Kanton von hoher Bedeutung, da gleichzeitig Arbeiten an der Wiesenbergstrasse vorgenommen wurden. Auch das Stanserhorn war von den Arbeiten betroffen. Für die Stromabschaltungen während den Arbeiten war eine sorgfältige Abstimmung sowie eine hohe Flexibilität des EWN-Netzbaupersonals gefragt, da ein Teil der Arbeiten in den Abend- und Nachtstunden durchgeführt werden mussten.

Aufwertung der Landschaft

Neben der höheren Versorgungssicherheit wird mit dem Rückbau der Freileitungen gleichzeitig die Landschaft am Fusse des Stanserhorns aufgewertet. Der weitere Ausbau der Kabelleitung bis zum Wirzweli ist in Planung und wird gemeinsam mit der Sanierung der Kantonsstrasse ausgeführt. Auch im restlichen Kantonsgebiet wird der Anteil an sichtbaren und dem Wetter ausgesetzten Freileitungen kleiner. 2025 konnte das EWN rund vier Kilometer Mittelspanungs- und ein Kilometer Niederspanungsleitungen ausser Betrieb nehmen. Damit verbleiben rund 117 Kilometer Freileitungen im Kanton Nidwalden, während 980 Kilometer des Stromnetzes aus Kabel im Boden besteht. (EWN)