Das ist eine Medienmitteilung von Stadt Winterthur – die darin publizierten Inhalte geben nicht notwendigerweise die Meinung des VSE wieder.
Seit Anfang Jahr kann der im Quartier produzierte Solarstrom in einer lokalen Elektrizitätsgemeinschaft (LEG) der Nachbarschaft verkauft werden. Stadtwerk Winterthur stellt auf dem Stadtgebiet flächendeckend LEG zur Verfügung. Damit Konsument:innen an einer LEG teilnehmen können, braucht es Solarstrom-Anlagen, die in diese LEG einspeisen. Bereits jetzt sind 535 der 2500 in Winterthur installierten Photovoltaik-Anlagen in LEG angemeldet. Damit sind 155 LEG für Konsument:innen offen und bieten über 70 Prozent der Winterthurer Haushalte und Firmen Zugang zu Solarstrom aus dem Quartier.
Anreize für LEG-Solarstrom
Der Bund hat bewusst einen finanziellen Anreiz für die Konsument:innen beschlossen: Der LEG-Solarstrom ist durch den Rabatt auf dem Strompreis-Bestandteil Netznutzung um bis zu 15 Prozent günstiger als der normale Strompreis. Stadtrat Stefan Fritschi sieht einen weiteren grossen Vorteil: «LEG ermöglichen auch Mieter:innen und Hausbesitzer:innen ohne eigene Anlage Zugang zu lokal produziertem Solarstrom.» Haushalte und Firmen haben mit einer LEG-Teilnahme einen weiteren Hebel für die Entscheidung, wie erneuerbar und lokal ihr Stromverbrauch ist. Mit den LEG haben sie einen Anreiz, dann Strom zu nutzen, wenn Solarstrom vorhanden ist.
LEG sind eine Massnahme des Bundes, den Zugang zu lokalem Solarstrom für die Bevölkerung zu öffnen und den lokalen Verbrauch zu fördern. Damit wird die Bedeutung von Photovoltaik für die Versorgung der Schweiz mit erneuerbarer Energie und damit für die Energiewende gestützt. Die gleichen Ziele verfolgt die Stadt Winterthur als LegislaturSchwerpunkt und in ihren Klimazielen. (Stadt Winterthur)