Das ist eine Medienmitteilung von RTB – die darin publizierten Inhalte geben nicht notwendigerweise die Meinung des VSE wieder.
Die Anforderungen an Energieversorgungsunternehmen haben in den vergangenen Jahren deutlich zugenommen. Die zunehmende technische Komplexität der Netze und Anlagen, der Ausbau der erneuerbaren Energien, die fortschreitende Digitalisierung sowie steigende regulatorische Vorgaben und der Fachkräftemangel stellen insbesondere kleinere und mittlere Werke vor grosse Aufgaben.
Vor diesem Hintergrund haben Vorstand, Verwaltungsrat und die Eigentümergemeinden von RTB und SWL entschieden, die Möglichkeiten einer engeren Zusammenarbeit vertieft zu prüfen. Im Zentrum steht die Frage, welche Form der Zusammenarbeit – von Kooperationen bis hin zu einem Zusammenschluss – am besten geeignet ist, Synergien zu nutzen, die Versorgungssicherheit zu erhöhen und die Position der Werke langfristig zu stärken.
In den kommenden Monaten werden RTB und SWL – unter Einbezug externer Fachpersonen und in enger Abstimmung mit den beteiligten Gemeinden – die notwendigen Grundlagen erarbeiten. Dabei werden insbesondere die organisatorische Ausgestaltung, die wirtschaftlichen Auswirkungen, Fragen der Versorgungssicherheit, die Kundennähe sowie die Bedeutung für die regionale Wertschöpfung und die Arbeitsplätze analysiert. Ziel ist es, die bestehenden Arbeitsplätze in der Region zu sichern und – wo es die zukünftigen Aufgaben erfordern – weiter auszubauen.
Die Ergebnisse dieser vertieften Prüfung bilden die Grundlage für die weiteren strategischen und politischen Entscheidungsprozesse in den zuständigen Gremien. In diesem Prozess stehen weiteren EVU in der Region die Türen offen, sich einzubringen. (RTB)