Repower erzielt erneut ein sehr gutes Jahresergebnis

Repower hat im Geschäftsjahr 2025 ein operatives Ergebnis (EBIT) von 133 Millionen CHF und einen Gruppengewinn von 101 Millionen CHF erwirtschaftet. Der grösste Ergebnisbeitrag stammte aus dem internationalen Energiehandelsgeschäft.
08.04.2026

Das ist eine Medienmitteilung von Repower – die darin publizierten Inhalte geben nicht notwendigerweise die Meinung des VSE wieder.

 

Repower ist weiterhin solide kapitalisiert und zeigt sich operativ widerstandsfähig. Dadurch kann sie ihre Strategie weiterverfolgen und in eine sichere und moderne Energieversorgung investieren. Mit einem EBIT von CHF 133 Mio. liegt das Ergebnis des Geschäftsjahres 2025 über dem langjährigen Durchschnitt. Der Gruppengewinn liegt bei 101 Mio. CHF und die Eigenkapitalquote ist auf 59 Prozent angestiegen.

Die Verfügbarkeit der Netzinfrastruktur erreichte 2025 bemerkenswerte 99,998 Prozent. Das bedeutet, dass eine Repower-Kundin bzw. ein Repower-Kunde im Durchschnitt lediglich knapp 13 Minuten auf Strom verzichten musste. Mit 9,6 Rp. pro Kilowattstunde gehören die Energiepreise von Repower zu den tiefsten der Schweiz. Über alle Preiskomponenten hinweg liegt der Strompreis in der Grundversorgung leicht über dem Schweizer Median. Ausschlaggebend dafür sind die höheren Netzkosten, die sich aus der dünnen Besiedelung und der anspruchsvollen Topografie des zu versorgenden Berggebiets ergeben. Die Versorgung erfolgt weiterhin mit einheimischem, erneuerbarem Strom aus den eigenen Bündner Wasserkraftwerken.

2'147 GWh Jahresproduktion

Die gesamte Stromproduktion im Jahr 2025 belief sich auf 2’147 GWh. Nach einer nur schwach ausgeprägten Schneeschmelze im Frühjahr blieben auch die Niederschläge im weiteren Jahresverlauf unter dem Durchschnitt. Dies wirkte sich spürbar auf die Produktion der Wasserkraftwerke aus.

Dank konsequenter Investitionen in den Ausbau der Photovoltaik steigt die Produktion der Solaranlagen weiterhin deutlich. Die Windparks in Italien und Deutschland verzeichneten hingegen wetterbedingt einen leichten Rückgang. Das Gaskombikraftwerk Teverola war aufgrund eines längeren Ausfalls nur eingeschränkt verfügbar und produzierte entsprechend deutlich weniger als in den Vorjahren.

Der Grossteil der Stromproduktion von Repower stammte auch 2025 aus der Wasserkraft (56 Prozent). Zugenommen im gesamten Strommix hat der Anteil der Kernenergie, da Repower ihre Beteiligung an der ENAG (Energiefinanzierungs AG) per 1. Januar 2025 erhöhte. Die ENAG sichert sich Energie von EDF (Electricité de France) und leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Versorgungssicherheit in der Schweiz. (Repower)