Primeo Energie senkt Strompreise 2027 um rund 2 Prozent und erweitert ihr Netzgebiet

Die Strompreise sinken das dritte Jahr in Folge. Im Jahr 2027 zahlen grundversorgte Kundinnen und Kunden von Primeo Energie im Durchschnitt rund 2 Prozent weniger als im laufenden Jahr. Die Verpachtung des Netzgebiets der Aare Versorgungs AG (AVAG) an Primeo Energie trägt massgeblich zur Entlastung der zukünftig gemeinsamen Tarife bei.
28.08.2026

Das ist eine Medienmitteilung von Primeo Energie – die darin publizierten Inhalte geben nicht notwendigerweise die Meinung des VSE wieder. 

 

Per 1. Januar 2027 sinken die Strompreise in der Grundversorgung im Schnitt um rund 2 Prozent gegenüber 2026. Es ist damit bereits die dritte Preissenkung in Folge. Für Haushalte mit einem Jahresverbrauch von 4’500 kWh bedeutet das eine Einsparung von rund 30 Franken im Jahr. Gewerbebetriebe mit einem jährlichen Bedarf von 30’000 kWh können mit einer Entlastung von rund 200 Franken rechnen. Die Senkung variiert für Kundinnen und Kunden individuell je nach Produkt und Bezugsprofil. Darüber hinaus können Kundinnen und Kunden ihre Stromkosten mit den weiterentwickelten Wahltarifen optimieren. Wer seinen Verbrauch gezielt steuert, kann zusätzlich sparen.

Energie wird günstiger, Netzkosten entwickeln sich unterschiedlich 

Der Strompreis für Kundinnen und Kunden in der Grundversorgung setzt sich im Wesentlichen aus den Kosten für Energie, Netznutzung, Messung und den gesetzlichen Abgaben zusammen. Für das Jahr 2027 überwiegen die entlastenden Faktoren. 

Tarifsenkend wirken sich die insgesamt tieferen Kosten für die Energiebeschaffung aus. Gleichzeitig wirkt die über mehrere Jahre gestaffelte Beschaffung stabilisierend. Primeo Energie deckt den Bedarf mit Strom aus eigener Produktion, langfristigen Bezugsverträgen und Einkäufen am Markt. Dadurch sinkt die Abhängigkeit von kurzfristigen Marktpreisschwankungen deutlich, wie sie etwa im Zusammenhang mit dem jüngsten Nahostkonflikt auftreten. 

Bei der Netznutzung zeigt sich ein differenzierteres Bild. Die Netzkosten werden durch steigende sowie senkende Faktoren beeinflusst und haben auf einzelne Netznutzungstarife eine erhöhende Wirkung. Die Swissgrid-Komponente für Systemdienstleistungen reduziert sich von 0,27 Rp./kWh auf 0,19 Rp./kWh. Die Messkosten bleiben unverändert im Vergleich zum Vorjahr. Die Bundesabgaben sinken insgesamt leicht (Stromreserve, solidarisierte Kosten). Der Netzzuschlag bleibt unverändert bei 2,30 Rp./kWh. Primeo Energie informiert ihre Kundschaft in den Regionen Basel und Olten im Laufe der kommenden drei Monate mit dem nächsten Rechnungslauf persönlich und schriftlich über die Tarifanpassungen. Ausführliche Informationen zu den Strompreisen 2027 sind unter primeo-energie.ch/strompreise erhältlich.

Erweiterung des Netzgebiets: Kostenoptimierung und stabile Preise 

Per 1. Januar 2027 verpachtet die AVAG ihr Stromnetz in der Region Olten an Primeo Energie. Die Primeo Netz AG übernimmt damit die Verantwortung als Netzbetreiberin. Im Zuge der Verpachtung werden die Stromtarife in den beiden Netzgebieten vereinheitlicht. (Primeo Energie)