Positives Ergebnis und Investitionen in erneuerbare Energien

Die werke versorgung wallisellen ag blickt in ihrem Geschäftsbericht 2025 auf ein anspruchsvolles, insgesamt aber positives Geschäftsjahr zurück. Die Versorgung war in allen Bereichen jederzeit zuverlässig sichergestellt. Gleichzeitig investierten die werke gezielt in leistungsfähige Infrastrukturen, erneuerbare Energien und die Weiterentwicklung des Unternehmens.
19.05.2026

Das ist eine Medienmitteilung von die werke – die darin publizierten Inhalte geben nicht notwendigerweise die Meinung des VSE wieder.
 

Die Energiemärkte waren 2025 von geopolitischen Unsicherheiten und stark schwankenden Preisen geprägt. Trotz dieses anspruchsvollen Umfelds blieb die Versorgung in allen Bereichen zuverlässig gewährleistet. Wichtige Infrastrukturprojekte wurden planmässig umgesetzt oder entscheidend vorangetrieben.

Im Stromnetz wurden mit gezielten Verstärkungen und der Inbetriebnahme einer neuen Trafostation zusätzliche Kapazitäten geschaffen. Diese Investitionen sind nötig, um der steigenden Nachfrage durch Elektromobilität, Wärmepumpen und Neubauprojekte auch künftig gerecht zu werden.

Positive Ergebnisentwicklung

Die Beschaffungskosten für Energie entwickelten sich im Berichtsjahr positiv und lagen insgesamt tiefer als im Vorjahr. Entsprechend sanken auch die Umsätze; sie beliefen sich auf CHF 60.3 Mio. Gleichzeitig stiegen die Aufwendungen – insbesondere für Material, Personal und Informatik – an. Der Jahresgewinn betrug CHF 1.7 Mio. und lag damit CHF 0.7 Mio. über dem Vorjahr. Die Generalversammlung beschloss, den Bilanzgewinn mehrheitlich den gesetzlichen Gewinnreserven zuzuweisen.

Weniger Strom, weniger Gas, mehr Wasser

Der Absatz im Stromnetz entwickelte sich insgesamt stabil. Der Gasabsatz nahm wegen des zunehmenden Umstiegs auf alternative Wärmelösungen ab. Der Wasserverbrauch lag bei allen Kundengruppen über dem Vorjahresniveau. Im Digitalnetz setzte sich der Trend zum Umstieg auf die Glasfaseranschlüsse fort. Das flächendeckende Glasfasernetz ist zudem die Grundlage für den Rollout der intelligenten Messsysteme. Ende 2025 waren bereits rund 5’000 bzw. 45% der Stromzähler der neuen Generation installiert. (die werke)