KWG schliesst bald die Erneuerung der Generatoren und Turbinen ab

380 Mio. Kilowattstunden Strom produzierte die Kraftwerk Göschenen AG im vergangenen Geschäftsjahr – Strom für mehr als 84‘000 Vierpersonen-Haushalte. Die Produktion lag aufgrund geringer Niederschlagsmengen rund neun Prozent unter dem langjährigen Durchschnitt. Im laufenden Geschäftsjahr steht die Erneuerung der letzten Maschinengruppe vor dem Abschluss.
26.03.2026

Das ist eine Medienmitteilung von CKW – die darin publizierten Inhalte geben nicht notwendigerweise die Meinung des VSE wieder.

 

Die Kraftwerk Göschenen AG (KWG) hat im Geschäftsjahr 2024/25 knapp 380 Mio. Kilowattstunden Strom produziert, was rund neun Prozent unter dem langjährigen durchschnittlichen Produktionswert liegt. Hauptverantwortlich dafür waren die trockenen Monate November 2024 sowie Februar, März und Juni 2025. Der Kraftwerksbetrieb verlief im abgelaufenen Geschäftsjahr zuverlässig und ohne Störungen.

Einbau der neuen Maschinengruppe

Im Kraftwerk Göschenen produzieren insgesamt sechs Turbinen und Generatoren Strom für die SBB und für CKW. KWG hat über die letzten gut zehn Jahre alle diese Maschinengruppen rundum erneuert. Die Investitionen von knapp 70 Millionen Franken tragen massgebend zu einer weiterhin sicheren Stromversorgung für die Bahn wie auch für die Bevölkerung in der Zentralschweiz bei. 2022 startete das Projekt zur Erneuerung der letzten Maschinengruppe, die seit 1961 in Betrieb ist. Im abgelaufenen Geschäftsjahr erfolgte die Fertigung und die Schwerlastanlieferung. Der Austausch der einzelnen Maschinenkomponenten startete Ende September 2025.

Die Bauteile des neuen Generators wurden beim Lieferanten hergestellt und, soweit möglich, vormontiert. Der neue Generator wiegt insgesamt über 200 Tonnen. Dank der technologischen Weiterentwicklung besitzt er eine rund 25 Prozent höhere Leistung als sein Vorgänger. Im Zeitraum April/Mai 2026 erfolgt die Inbetriebsetzung mit anschliessendem Probebetrieb.

Dammerhöhung weiterhin in Abklärung

Das Grossprojekt einer möglichen Dammerhöhung um 15 Meter ist nach wie vor in der vertieften Abklärung. Das deutlich grössere Speichervolumen des Göscheneralpsees würde eine Produktionsverschiebung in die Wintermonate ermöglichen und so die Versorgungssicherheit der Schweiz im Winter stärken. Die Entscheidung, ob das Bau- und Auflageprojekt ausgearbeitet wird, ist noch in diesem Jahr zu erwarten. (CKW)