Das ist eine Medienmitteilung von Suisse Eole – die darin publizierten Inhalte geben nicht notwendigerweise die Meinung des VSE wieder.
Lionel Perret erklärt: «Freie Landschaft Schweiz hatte die Erarbeitung des Windenergie-Richtplans durch Ennova, die vom Kanton beauftragt worden war, angefochten. Die Studie von Meteotest zeigt nun eindeutig, dass der Kanton seinen Richtplan vorschriftsgemäss erstellt hat, was übrigens bereits vom Bundesrat und mehreren Gerichten bestätigt wurde.» Meteotest hat keine Fehler festgestellt, die die Auswahl der sechs Standorte mit dem besten Windaufkommen in Frage stellt. Die Schlussfolgerungen von Ennova sind korrekt und nachvollziehbar.
Windmessungen mit sehr ermutigenden Ergebnissen
„Das sind hervorragende Nachrichten“, fährt Lionel Perret fort. «Seit März 2025 misst der Kanton das Windaufkommen an den sechs Standorten des Richtplans.» Die Ergebnisse der ersten sechs Monate liegen für die Standorte Côte du Glâney, Surpierre-Cheiry, Gibloux-Massiv und Schwyberg vor und sind sehr ermutigend. Sie bestätigen das Windstrompotenzial des Kantons Freiburg. „Vor dem Hintergrund der aktuellen Energiekrise, in der die Energiepreise auf dem Markt für unsere Wirtschaft erneut zu einem Problem werden, bestätigen diese Messungen, dass Windenergie die Freiburger Wirtschaft wettbewerbsfähig mit Strom versorgen könnte.»
Hervorragende Werte im Winter
Die Messungen zeigen für alle Standorte auch hervorragende Windwerte im Januar und Februar 2026. Diese belegen die Bedeutung und Wettbewerbsfähigkeit der Windenergie für die Versorgung im Winter. Die gute Winterstromproduktion von Windrädern im Januar und Februar wären eine Versicherung gegen die Risiken der Energieversorgung im Kanton Freiburg. In der Tat waren die Wasser- und Gasreserven in der Schweiz und in Europa zu Beginn des Jahres auf einem Tiefstand. Die Windenergie hat auf europäischer Ebene Energie produziert, die für unsere Wirtschaft und unsere Versorgungssicherheit unverzichtbar ist.
Unsere Energieabhängigkeit verringern
Lionel Perret betont: «Wir müssen das Windenergiepotenzial im Kanton Freiburg und in der Schweiz nutzen, um unsere Abhängigkeit zu verringern und die Auswirkungen der Nutzung von fossilen Energien auf das Klima zu mindern. Gleichzeitig können unsere Energiekosten dank regional produzierter Energie senken: Die aktuelle Energiekrise führt zu höheren Preisen, so dass die in der Schweiz erzeugte Windenergie ist günstiger ist, als die auf dem europäischen Markt!» (Suisse Eole)