IWB und Biopower spannen bei Pflanzenkohle zusammen

Ab März 2026 übernimmt die Biopower Nordwestschweiz AG die Betriebsführung der Pflanzenkohleanlagen von IWB. Mit der Partnerschaft bündeln die beiden Unternehmen ihre Kompetenzen entlang der gesamten Wertschöpfungskette von Biomasseaufbereitung, Pyrolyse und Energieproduktion.
05.03.2026

Das ist eine Medienmitteilung von IWB – die darin publizierten Inhalte geben nicht notwendigerweise die Meinung des VSE wieder.

 

Mit der Zusammenarbeit gelingt es den Partnern, die beiden Pyrolyseanlagen in Basel und Maisprach langfristig effizient zu betreiben, ihre Leistungsfähigkeit weiterzuentwickeln und zusätzliche Projekte im Bereich Pflanzenkohle zu prüfen und umzusetzen. Zudem übernimmt die Biopower Nordwestschweiz AG künftig sowohl die Biomassebeschaffung für die Pyrolyseanlagen als auch den operativen Vertrieb der produzierten Pflanzenkohle und verantwortet die Vermarktung gegenüber den Kunden. Damit stärken die Basler Energieversorgerin IWB und die Biopower Nordwestschweiz AG die Rolle von Pflanzenkohle als Baustein einer ökologischen Energie- und Kreislaufwirtschaft.

Kompetenzen entlang der Wertschöpfungskette

Die Biopower Nordwestschweiz AG betreibt bereits mehrere Biogasanlagen in der Schweiz. Sie bringt langjährige Erfahrung in der Biomasseverarbeitung sowie in Beschaffung, Logistik und operativem Handling biogener Stoffe ein. IWB betreibt zwei Pflanzenkohleanlagen in der Region und verfügt über ausgewiesene Expertise in der Entwicklung, Projektierung und Realisierung von Pyrolyseanlagen. Die beiden Anlagen in Basel und Maisprach produzieren jährlich bis zu 625 Tonnen Pflanzenkohle und rund fünf Gigawattstunden Wärme für die lokalen Wärmenetze. Mit der neuen Aufgabenteilung übernimmt die Biopower Nordwestschweiz AG die operative Betriebsführung und den Vertrieb, während IWB ihre Kompetenzen verstärkt in die strategische Weiterentwicklung, Optimierung und Skalierung weiterer Pflanzenkohleprojekte einbringt. (IWB)