IWB nimmt Photovoltaikanlage auf ehemaliger Deponie in Betrieb

Wo einst Kehricht abgeladen wurde, entsteht nun erneuerbarer Strom. IWB nimmt die Photovoltaikanlage auf der ehemaligen Kehrichtdeponie «Hinterm Chestel» in Liesberg erfolgreich in Betrieb. Neben der anspruchsvollen Topologie stellte auch der Schutz von Natur und Artenvielfalt eine Herausforderung dar.
17.06.2026

Das ist eine Medienmitteilung von IWB – die darin publizierten Inhalte geben nicht notwendigerweise die Meinung des VSE wieder.
 

Einst eine Tongrube, dann eine Kehrichtdeponie und heute ein Ort der erneuerbaren Stromproduktion. Wo früher Abfall angeliefert worden war, hat die Basler Energieversorgerin IWB in den vergangenen Monaten modernste Technik anliefern lassen: IWB hat auf der ehemaligen Deponie der Kehrichtbeseitigung Laufental-Schwarzbubenland AG (KELSAG) eine Photovoltaikanlage zur nachhaltigen Energieproduktion gebaut. Seit Ende Frühjahr erzeugen 7608 Solarmodule auf einer Fläche von rund 25’000 Quadratmetern Solarstrom. Mit einer installierten Leistung von rund 3,7 Megawatt wird die Anlage jährlich knapp 4 Gigawattstunden Solarstrom produzieren – das entspricht in etwa dem Verbrauch von 1000 durchschnittlichen Haushalten. Claus Schmidt, CEO von IWB, sagt: «Vor dem Hintergrund des künftig erhöhten Energiebedarfs gewinnt die inländische Energieproduktion zunehmend an Bedeutung. Die Anlage in Liesberg ist ein weiterer konkreter Beitrag von IWB zur Energiewende und zur Stärkung der Versorgungssicherheit.»

Bau unter herausfordernden Bedingungen

Mit dem Projekt nutzt IWB eine vorbelastete, anderweitig nur eingeschränkt nutzbare Fläche für die erneuerbare Energieproduktion. Der Bau auf dem Gelände der ehemaligen Kehrichtdeponie stellte besondere Anforderungen an Planung und Umsetzung – insbesondere in Bezug auf Untergrund und langfristige Stabilität. Gemeinsam mit verschiedenen Partnern, darunter das IWB-Tochterunternehmen Planeco, konnte IWB das Projekt auf dem teilweise sehr steilen Deponiehügel erfolgreich realisieren. (IWB)