Das ist eine Medienmitteilung von IBI – die darin publizierten Inhalte geben nicht notwendigerweise die Meinung des VSE wieder.
Grundlage für die Senkung ist die langfristige Beschaffungsstrategie der IBI. Sie sorgt auch in einem angespannten geopolitischen Umfeld für stabile und wettbewerbsfähige Energiepreise. Der Arbeitspreis für Energie sinkt von 14,80 auf 13,76 Rappen pro Kilowattstunde.
Auch bei der Netznutzung ergeben sich Entlastungen. Die nationale Netzgesellschaft Swissgrid senkt verschiedene Tarife: den Arbeitspreis für die Netznutzung sowie die Tarife für Systemdienstleistungen und die Stromreserve. Gründe dafür sind unter anderem Effizienzmassnahmen und eine dynamischere Nutzung der Netzkapazitäten. Leicht höher fallen einzig die solidarisierten Kosten aus. Sie betreffen unter anderem Netzverstärkungen in den Verteilnetzen sowie die Entlastung der Schweizer Stahl- und Aluminiumindustrie.
Unverändert bleiben die Abgabe an das Gemeinwesen, die Förderabgabe sowie die Abgabe zum Schutz von Gewässern und Fischen. Damit Messung, Messdatenbearbeitung und Betrieb der Messinfrastruktur kostendeckend finanziert werden können, erhöht die IBI die Messtarife um 60 Rappen pro Monat. Insgesamt sinkt der Strompreis für einen typischen Haushalt mit einem Jahresverbrauch von 4’500 Kilowattstunden von 29,21 auf 27,65 Rappen pro Kilowattstunde. Dies entspricht einer Reduktion von 5,3 Prozent beziehungsweise einer jährlichen Ersparnis von rund 70 Franken.
Die IBI-Strompreise 2027 sind unter www.ibi.ch ersichtlich. (IBI)