Das ist eine Medienmitteilung von sgsw – die darin publizierten Inhalte geben nicht notwendigerweise die Meinung des VSE wieder.
Neben dem Seewasserwerk Frasnacht existiert keine unabhängige zweite Bezugsquelle für die Wasserversorgung der zwölf Ostschweizer Partnergemeinden. Damit sind die bundesrechtlichen Vorschriften zur Trinkwasserversorgung in schweren Mangellagen nicht erfüllt. Die RWSG Regionale Wasserversorgung St.Gallen AG hat deshalb den Bau eines zweiten Seewasserwerks in Goldach beschlossen. Damit können über 150'000 Menschen in der Stadt und Region St.Gallen auch in Notlagen zuverlässig mit Trinkwasser versorgt werden.
Die zwölf Aktionärspartner der RWSG haben sich einstimmig für den Bau des Seewasserwerks Riet II sowie für das das neue Kostenverteilungsmodell ausgesprochen. Die Baubewilligung liegt vor.
Das neue Seewasserwerk Riet II
Das Seewasserwerk Riet II entsteht am Standort des bestehenden Hochdruckpumpwerks Riet in Goldach und wird im Jahr 2029 in Betrieb gesetzt. Die Baukosten betragen rund CHF 60 Mio. Die Kosten werden auf Basis des neuen Verteilungsmodells auf die Partner verteilt, welche sie später mit dem Wasserpreis verrechnen werden. (sgsw)