Generalversammlung genehmigt alle Anträge

An der 134. Generalversammlung vom 7. Mai 2026 haben die Aktionärinnen und Aktionäre der WWZ AG sämtlichen Anträgen mit grosser Mehrheit zugestimmt. Die Dividende beträgt 40 Franken pro Aktie. Alle Verwaltungsräte wurden für eine weitere Amtsdauer gewählt. Neu im Verwaltungsrat ist Peter Koller. Er folgt auf Andreas Widmer, der zurückgetreten ist.
07.05.2026

Das ist eine Medienmitteilung von WWZ – die darin publizierten Inhalte geben nicht notwendigerweise die Meinung des VSE wieder.
 

An der Generalversammlung in der OYM hall in Zug hiess die WWZ AG 1'316 Aktionärinnen und Aktionäre willkommen. Die Anwesenden vertraten 75 Prozent des Aktienkapitals. Sie hiessen alle Anträge des Verwaltungsrats mit deutlichem Mehr gut.

Mit Wachstumsstrategie auf Kurs

CEO Andreas Ronchetti blickte auf ein stabiles operatives Geschäftsjahr 2025 zurück: «Wir erzielten einen operativen Gewinn von 31,7 Millionen Franken. Eine solide Finanzierung und ausreichende Liquidität machen uns handlungsfähig und unabhängig.» Er ergänzte: «Wir sind mit der Strategieumsetzung auf Kurs. Die Entwicklung der Fernwärme läuft planmässig, der neue Wärmeverbund Steinhausen geht in diesem Jahr in Betrieb. Mit Blizz haben wir unsere neue Telekommarke erfolgreich lanciert. Zudem finden unsere Energiedienstleistungen guten Anklang.»

Investitionen in moderne Infrastruktur und Versorgungssicherheit

WWZ hat 2025 über 100 Millionen Franken in den Ausbau und die Modernisierung der Infrastruktur investiert, unter anderem für den Ausbau der CO2-neutralen Fernwärme und -kälte, für eine sichere Trinkwasserversorgung, für robuste Stromnetze und schnelle Glasfaserverbindungen.
CEO Andreas Ronchetti führte aus, dass die zunehmende Elektrifizierung und der Ausbau der erneuerbaren Stromproduktion hohe zusätzliche Anforderungen an das Stromnetz stellen. Um die Ausbaukosten möglichst gering zu halten, setze WWZ neue Technologien zur Netzprognose und Netzsteuerung ein. Verwaltungsratspräsident Frank Boller betonte in seiner Rede: «WWZ ist nicht nur Betreiber bestehender Systeme. Wir unterstützen aktiv den Umbau der Energiewirtschaft hin zu einer nachhaltigen und digital vernetzten Zukunft. Diese Transformation setzt Investitionen voraus, die kurzfristig keine Gewinne abwerfen, langfristig jedoch die Grundlage für eine ökonomische und ökologische Versorgung bilden. Dabei geht es nicht nur um Technologie. Es geht um Vertrauen. Vertrauen entsteht durch Kontinuität und Verlässlichkeit.» (WWZ)