Das ist eine Medienmitteilung von Nuklearforum Schweiz – die darin publizierten Inhalte geben nicht notwendigerweise die Meinung des VSE wieder.
Gleichzeitig betonen die Autoren ausdrücklich, dass ihre Studie keine Empfehlung für oder gegen neue Kernkraftwerke abgibt, sondern unterschiedliche Szenarien analysiert. «Die Studie ist keine Absage an neue Kernkraftwerke. Sie zeigt vielmehr auf, unter welchen Voraussetzungen Kernenergie wirtschaftlich sinnvoll in das zukünftige Schweizer Energiesystem integriert werden kann. Welche Rahmenbedingungen künftig gelten sollen, ist letztlich eine politische Entscheidung», sagt Hans-Ulrich Bigler, Präsident des Nuklearforums Schweiz.
Die Studie zeigt zudem, dass Kernenergie und erneuerbare Energien gemeinsam Teil eines zukünftigen Energiesystems sein können und dass neue Kernkraftwerke unter geeigneten Rahmenbedingungen die Winterstromimporte reduzieren können.
«Gerade deshalb ist die Aufhebung des gesetzlichen Neubauverbots der richtige Weg. Wer technologieoffen entscheiden will, darf eine Option nicht bereits heute per Gesetz ausschliessen. Ob und wann tatsächlich neue Kernkraftwerke gebaut werden, entscheiden später Wirtschaftlichkeit, Investitionsbereitschaft und der künftige Strombedarf», so Bigler. (Nuklearforum Schweiz)