Das ist eine Medienmitteilung von Stadt Winterthur – die darin publizierten Inhalte geben nicht notwendigerweise die Meinung des VSE wieder.
Das Geschäftsjahr 2025 entwickelte sich für Stadtwerk Winterthur positiv. Kühle Temperaturen zu Beginn und zu Ende des Jahres führten zu einem hohen Gas- und Wärmeabsatz. Gleichzeitig konnte Stadtwerk Winterthur Gas zu guten Konditionen auf dem Energiemarkt einkaufen. Die Aufwertung einer Beteiligung in erneuerbare Energieproduktionen wirkte sich für 2025 zusätzlich positiv aus.
Intensive Umsetzungsarbeit des neuen Stromgesetzes
Die Schweizer Stimmbevölkerung hatte im Jahr 2024 eine neue Stromgesetzgebung angenommen, den sogenannten Mantelerlass. Die Umsetzung der neuen Bestimmungen prägten das Jahr 2025 und werden auch das laufende Jahr noch beanspruchen. Der Mantelerlass sieht den Ausbau der erneuerbaren Energien vor und die Stärkung der Versorgungssicherheit. Diesen Zielsetzungen entsprechen in Winterthur die beiden im letzten Jahr abgeschlossenen Langfristverträge zum Bezug von hochalpinem Solarstrom aus den Grossanlagen Sedrun Solar und Sidenplangg sowie die Bildung von lokalen Elektrizitätsgemeinschaften (LEG). Ausserdem soll in Winterthur ein saisonal abhängiges Rückspeisevergütungsmodell für Produzierende von Solarstrom der Optimierung des Solarstromkonsums dienen. Dies wird je länger je wichtiger werden, da der Zubau an PVAnlagen in Winterthur und dadurch die Solarstromproduktion laufend zunimmt. Diese 2025 beschlossene und auf Anfang 2026 gültige Neuerung ist schweizweit eine der ersten Lösungen dieser Art.
Intensiver Infrastrukturausbau
Der Rückzug der Gasversorgung und der Ausbau der Wärmenetze schritten planmässig voran. Grosse Investitionen stehen bei der Kehrichtverwertungsanlage für deren Erneuerung an. Die Winterthurer Stimmbevölkerung hatte zu diesem Zweck im Jahr 2024 einen Kredit von 293 Millionen Franken gesprochen. Inzwischen wurde 2025 ein weiterer Meilenstein erreicht: Das Baubewilligungsgesuch wurde eingereicht. (Stadt Winterthur)