Erfolgreiches Geschäftsjahr 2025 für IWB

Mit einem Jahresgewinn von 149 Millionen Franken hat IWB im Jahr 2025 ein starkes Ergebnis auf Vorjahresniveau erzielt. Mit der neuen Unternehmensstrategie ist IWB gut auf die Energiezukunft vorbereitet.
29.04.2026

Das ist eine Medienmitteilung von IWB – die darin publizierten Inhalte geben nicht notwendigerweise die Meinung des VSE wieder.
 

Gewinn sichert Investitionsfähigkeit

In einem weiterhin anspruchsvollen Marktumfeld erzielte IWB einen Gewinn von 149 Millionen Franken (Vorjahr: MCHF 149). Der Umsatz ging um neun Prozent auf 1062 Millionen Franken zurück (Vorjahr MCHF 1164). Erneut gestiegen sind die Investitionen – von 212 Millionen Franken im Jahr 2024 auf 226 Millionen Franken im Geschäftsjahr 2025.

Im Wärmeabsatz spiegelt sich der Fortschritt der Wärmetransformation: IWB hat mit 928 Gigawattstunden acht Prozent mehr Fernwärme verkauft. Trotz der im Vergleich zum Vorjahr kälteren Witterung sank der Gasabsatz um fünf Prozent auf 1618 Gigawattstunden. Der Stromabsatz ging infolge von Kundenverlusten im freien Markt um 14 Prozent auf 1067 Gigawattstunden zurück. Der Absatz von Trinkwasser erhöhte sich leicht um 2.5 Prozent auf 17.7 Millionen Kubikmeter.

Wärmetransformation: Beitrag zum Netto-null-Ziel des Kantons Basel-Stadt

Bis 2037 baut IWB das Fernwärmenetz in Basel aus, dekarbonisiert die Fernwärmeproduktion und legt das Gasnetz für die Wärmeversorgung still. Im Berichtsjahr ist das Fernwärmenetz um 3.8 Kilometer gewachsen und umfasst nun insgesamt 135 Kilometer. Damit ist IWB auf Kurs, die bis 2037 angestrebte Netzlänge von 180 Kilometern zu erreichen.

Im Hinblick auf das Netto-null-Ziel stellt IWB die Fernwärmeproduktion vollständig auf Abwärme und erneuerbare Energien um. So hat IWB kürzlich im Heizwerk Bahnhof eine Holzpelletanlage in Betrieb genommen, mit der künftig jährlich 23 000 Tonnen CO2 eingespart werden können.

Wärmelösungen entstehen auch ausserhalb des Kantons Basel-Stadt: In Frick hat IWB Anfang 2025 einen Wärmeverbund in Betrieb genommen und baut das Netz aufgrund der hohen Nachfrage weiter aus. In Reinach haben der Bau des Leitungsnetzes und der Wärmezentrale begonnen. Beide Wärmeverbünde nutzen regionale Holzhackschnitzel als Brennstoff. Der Reinacher Wärmeverbund soll in der Heizperiode 2026/2027 in Betrieb gehen. (IWB)