Das ist eine Medienmitteilung von Eniwa – die darin publizierten Inhalte geben nicht notwendigerweise die Meinung des VSE wieder.
Über ihre eigenen Netze lieferte Eniwa im Jahr 2025 rund 923 Mio. Kilowattstunden Strom, Gas sowie Wärme und Kälte und liegt damit leicht über Vorjahresniveau. Treiber waren insbesondere kältere Temperaturen mit mehr Heizgradtagen sowie der weitere Ausbau der Fernwärme.
Das operative Ergebnis legte um knapp CHF 2 Mio. zu. Dividenden aus Beteiligungen und die positive Entwicklung an den Finanzmärkten stärkten das Jahresergebnis. Das Dienstleistungsgeschäft sowie übrige Erträge erwiesen sich erneut als verlässliche Pfeiler und unterstützten mit einem Umsatzbeitrag von CHF 45,6 Mio. das gegenüber Vorjahr verbesserte Energiegeschäft ab.
Fernwärme wächst weiter
Insgesamt setzte Eniwa im vergangenen Geschäftsjahr 716,2 GWh Energie ab. Während der Stromabsatz um 1,5 % auf 285,5 GWh und der Gasabsatz um 3,3 % auf 348,0 GWh zurückgingen, entwickelte sich die Fernwärme/-kälte positiv: Die Liefermenge stieg um 9,3 % beziehungsweise 7,0 GWh auf 82,6 GWh. Damit verschiebt sich der Energiemix weiter in Richtung zentraler, klimafreundlicher Wärmelösungen.
Mit dem Ausbau von Glasfaser und Fernwärme investiert Eniwa gezielt in wachstumsstarke Zukunftsfelder: Beide Bereiche befinden sich noch in einer frühen Entwicklungsphase und eröffnen erhebliche Ertragschancen für die kommenden Jahre. «Unsere Investitionen in Fernwärme, Glasfaser und Versorgungssicherheit zahlen auf die Klimaziele ein, schaffen Voraussetzungen für die Digitalisierung und stärken gleichzeitig unsere Ertragskraft. Die Energiewende muss ökologisch sinnvoll und wirtschaftlich tragfähig sein», so Eniwa CEO Hans-Kaspar Scherrer.
Investitionen priorisiert
Die Investitionen beliefen sich 2025 auf CHF 37,4 Mio. nach CHF 35,8 Mio. im Vorjahr. Ein Schwerpunkt lag auf dem beschleunigten Ausbau der Fernwärme und des FTTH-Glasfasernetzes. Weitere Mittel flossen gezielt in das Stromnetz und in strategische Geschäftsfelder. Priorität hatten dabei Erhalt der Versorgungssicherheit und langfristige Wertschöpfung.
Der betriebliche Cashflow (bereinigt um Finanzierungseffekte) erreichte rund CHF 35 Mio. Trotz des hohen Investitionsvolumens blieb der Free Cashflow mit CHF –0,7 Mio. nahezu ausgeglichen. Die Eigenkapitalquote liegt weiterhin bei knapp 55 %. Gleichzeitig konnte das Fremdkapital reduziert werden. (Eniwa)