energieUri-GV: Neue Verwaltungsräte gewählt

An der 131. ordentlichen Generalversammlung von energieUri konnten der Verwaltungsrat und die Geschäftsleitung ein solides und erfreuliches Ergebnis präsentieren. Im Zentrum der diesjährigen Generalversammlung standen zudem die Gesamterneuerungswahlen des Verwaltungsrats.
30.01.2026

Das ist eine Medienmitteilung von energieUri – die darin publizierten Inhalte geben nicht notwendigerweise die Meinung des VSE wieder.

 

Über 420 Personen folgten am Donnerstag, 29. Januar 2026 der Einladung zur diesjährigen Generalversammlung von energieUri im Theater Uri in Altdorf. Verwaltungsratspräsident Kurt Schuler zeigte sich erfreut über den grossen Aufmarsch. Er betonte in seiner Begrüssungsansprache unter anderem die hohe Innovationskraft des Urner Energiedienstleisters: «EnergieUri ist schweizweit das einzige Energieunternehmen, das aktuell parallel vier Energietechnologien – darunter Wasserkraft, Windkraft, alpine Photovoltaik sowie Wasserstoff – effektiv auch ausbauen kann.» Für Kurt Schuler ist deshalb klar, dass energieUri mit seinem grossen Know-how prädestiniert ist, die Urner Energiezukunft weiter aktiv mitzugestalten und umzusetzen: «Dieses grosse Engagement rund um den Zubau erneuerbarer Energien müssen wir für anstehende Heimfälle in Uri nutzen. So generieren wir konkrete Wertschöpfung für Uri und seine zahlreichen KMU und schaffen und sichern nicht zuletzt auch hochqualifizierte Arbeitsplätze in der Region.»

Zahlreiche Highlights im Geschäftsjahr 2024/25

Werner Jauch, CEO der energieUri-Gruppe, gab anschliessend in seinem Jahresbericht den anwesenden Aktionärinnen und Aktionären sowie den zahlreich erschienenen Gästen aus Politik, Verwaltung und Wirtschaft einen Überblick über die wichtigsten Kennzahlen sowie aktuelle Innovationsprojekte. Zu den Highlights zählten unter anderem die erstmalige Bewirtschaftung des Urner Energieanteils am Kraftwerk Lucendro in Uri selbst, die Energielieferung für den Bau des zweiten Gotthard-Strassentunnels, die Inbetriebnahmen der beiden Grossprojekte Windpark Uri sowie jene der alpinen Photovoltaikanlage Sidenplangg, die anspruchsvolle Sanierung der Unterstation in Bürglen und die komplexen Infrastrukturprojekte in der Feriendestination Andermatt. «Hinter all diesen Projekten steht das grosse Engagement der Mitarbeitenden der energieUri-Gruppe. Ihr Einsatz ist für den Erfolg dieser Projekte entscheidend», betonte der energieUri-CEO. Zudem wies Werner Jauch auf die erfreulichen Strompreise im Kanton Uri hin, die im Geschäftsjahr 2025/26 schweizweit zu den fünf günstigsten gehören.

Erfreuliches Jahresergebnis trotz anspruchsvollem Marktumfeld

Die dynamischen Märkte, die zunehmenden Regulierungen und veränderten Marktmechanismen sowie die geopolitische Lage mit den sich daraus resultierenden Lieferkettenproblemen sind auch für energieUri deutlich spürbar. Hinzu kam aufgrund der hydrologischen Verhältnisse ein klar unterdurchschnittliches Produktionsjahr der Wasserkraftwerke. «Die tiefere Produktion konnten wir dank optimaler Bewirtschaftung durch unsere Energie- und Kraftwerksspezialisten sowie einer hohen Verfügbarkeit trotzdem bestmöglich nutzen», betonte Werner Jauch. Dies sowie neue Kunden in der Energiebewirtschaftung sind mitverantwortlich, dass die energieUri-Gruppe an der diesjährigen GV trotz der verschiedenen Herausforderungen erneut ein solides Ergebnis präsentieren konnte. Aufgrund des Geschäftsgangs beantragte der Verwaltungsrat der Generalversammlung in diesem Jahr eine Dividendenauszahlung von 41.25 Franken pro Aktie, der die Versammlung zustimmte. Auch die gesamte Wertschöpfung der energieUri-Gruppe war erneut erfreulich. Sie belief sich im vergangenen Geschäftsjahr auf 53.4 Millionen Franken. Allein die Beiträge der energieUri-Gruppe an die öffentliche Hand summierten sich auf 14.7 Millionen Franken – oder umgerechnet fast 400 Franken pro Einwohnerin bzw. Einwohner im Kanton Uri. Stolz zeigte sich Werner Jauch auch, dass im Sommer bereits der 1000. Lernende in der Unternehmensgeschichte die Ausbildung beim Urner Energiedienstleister begonnen hat. Aktuell absolvieren innerhalb der energieUri-Gruppe rund 80 Lernende in einem von 14 Berufsbildern ihre Ausbildung.

Ausblick, Wahlen und Verabschiedungen

Zum Schluss seines Jahresberichts blickte Werner Jauch auch nach vorne. Im Zentrum steht neben zahlreichen anderen Projekten der weitere konsequente Ausbau von erneuerbaren Energien. Auf der Agenda steht unter anderem die nächste Etappe der alpinen Photovoltaikanlage Sidenplangg und der weitere Projektfortschritt beim Kraftwerk Meiental. Zudem ist für das Jahr 2026 auch die Inbetriebnahme der Grossbatteriespeicheranlage beim Plattischachen sowie der Wasserstoffproduktionsanlage beim Kraftwerk Bürglen geplant. Zum Abschluss der Generalversammlung wurde der Verwaltungsrat der energieUri-Gruppe neu beziehungsweise wiedergewählt.

Er setzt sich neu wie folgt zusammen: Kurt Schuler (Verwaltungsratspräsident, bisher), Urs Janett (bisher), Daniel Arnold (bisher), Beat Huber (bisher), Stephan Hirsch (bisher), Roman Balli (Verwaltungsratsvizepräsident, neu) und Michelle Mehli (neu). Als letzter Traktandenpunkt standen die Verabschiedungen auf der Tagesordnung. Verabschiedet und für ihr jahrelanges Engagement verdankt wurden nach 14 bzw. 3 Jahren im Verwaltungsrat die beiden Mitglieder Urban Camenzind und Stephan Marty. Anschliessend schloss Verwaltungsratspräsident Kurt Schuler die Versammlung mit dem Hinweis auf die nächste ordentliche Generalversammlung am Donnerstag, 28. Januar 2027. (energieUri)