Das ist eine Medienmitteilung von EnBAG – die darin publizierten Inhalte geben nicht notwendigerweise die Meinung des VSE wieder.
Grundversorgung wird günstiger
Die erneute Tarifsenkung ist hauptsächlich auf tiefere Kosten für die Energiebeschaffung sowie auf günstigere Netznutzungskosten zurückzuführen. Insbesondere tiefere Bezugskosten aus regionalen Kraftwerken, niedrigere Kosten für vorgelagerte Netze sowie reduzierte Systemdienstleistungskosten von Swissgrid wirken sich positiv auf die Strompreise aus.
Von der Preissenkung profitieren Haushalte und Gewerbebetriebe in der Grundversorgung. Die individuellen Auswirkungen hängen dabei vom jeweiligen Verbrauchsverhalten und dem gewählten Stromprodukt ab.
Neue Stromprodukte mit klarem Profil
Mit den Strompreisen 2027 führt EnBAG eine neue Produktewelt ein. Die drei Stromprodukte unterscheiden sich hinsichtlich Herkunft, Zusammensetzung und regionalem Bezug der gelieferten Energie.
- SchweizNatur wird zum neuen Standardprodukt. Es steht für erneuerbare Energie aus Schweizer Wasserkraft, Sonnenenergie und Windkraft und bietet eine nachhaltige Stromversorgung aus der Schweiz.
- Mix richtet sich an preisorientierte Kund:innen. Das Produkt umfasst einen Strommix aus verschiedenen Energiequellen aus der Schweiz und Europa, beispielsweise aus Kernenergie, Wasserkraft oder Sonnenenergie.
- WallisKraft steht für erneuerbare Energie aus dem Oberwallis. Das Produkt verbindet regionale Wasserkraft und Sonnenenergie mit den Qualitäts- und Herkunftskriterien der Marke Wallis. Grundlage bildet das von der FMV entwickelte Zertifizierungssystem für Walliser Energie AOP. Hinter jeder Kilowattstunde steht zusätzliche Wertschöpfung für die Region. Damit wird das Prinzip regionaler Qualitätsprodukte erstmals auch auf Strom übertragen.
Flextarif ersetzt den bisherigen Doppeltarif
Parallel zur Einführung der neuen Stromprodukte entwickelt EnBAG auch die Tarifstruktur weiter. Ab 2027 ersetzt der neue Flextarif den bisherigen Doppeltarif für Kund:innen mit einem Jahresverbrauch von weniger als 50’000 kWh.
Die bisherigen Hoch- und Niedertarifzeiten bilden die heutige Netznutzung mit zunehmender Solarstromproduktion und verändertem Verbrauchsverhalten immer weniger ab. Mit dem Flextarif schafft EnBAG deshalb ein Modell, das die Bereitstellung von Flexibilität belohnt. Kund:innen mit steuerbaren Verbrauchseinrichtungen wie Wärmepumpen, Elektroboilern, Ladestationen oder Batteriespeichern profitieren von günstigeren Netznutzungstarifen und unterstützen gleichzeitig einen effizienten Netzbetrieb. (EnBAG)