EKZ vollzieht Beteiligung am Rheinkraftwerk Reckingen

EKZ übernimmt die Aktienbeteiligung des Kantons Zürich am Rheinkraftwerk Reckingen und stärkt damit die eigene erneuerbare Stromproduktion. Der Verkauf der Beteiligung erfolgt im Rahmen der Konzessionserneuerung des Kraftwerks Reckingen, wobei der Kanton Zürich auf sein Heimfallrecht verzichtete. Die Übertragung des Aktienpakets im Umfang von 8,25 Prozent an EKZ wurde per 23. April 2026 rechtsgültig. Der Kaufpreis beträgt 12.6 Millionen Franken.
23.04.2026

Das ist eine Medienmitteilung von EKZ – die darin publizierten Inhalte geben nicht notwendigerweise die Meinung des VSE wieder.
 

Das Rheinkraftwerk Reckingen befindet sich an der deutsch-schweizerischen Grenze und nutzt das Gefälle des Rheins zwischen Eglisau ZH und Rekingen AG zur Stromproduktion. Mit einer installierten Leistung von 38 MW produziert das Kraftwerk jährlich rund 240 GWh erneuerbaren Strom. Im EKZ-Versorgungsgebiet wird der durchschnittliche jährliche Anteil von 20 GWh rund 4500 Vierpersonen-Haushalte mit sauberer Energie versorgen. Das entspricht in etwa der Produktion des EKZ-Kraftwerks Dietikon. «Die Möglichkeit für eine Wasserkraftbeteiligung in diesem Ausmass ist in der Schweiz selten und macht sie für EKZ umso bedeutungsvoller», sagt Paul Sidler, Leiter Erneuerbare Energien bei EKZ.  

Investition in die Schweizer Wasserkraft

Die Investition ist ein weiteres bedeutendes Engagement von EKZ, die eigene erneuerbare Stromproduktion gezielt auszubauen. «Mit der Beteiligung am Kraftwerk Reckingen stärkt EKZ die Produktion heimischer Energie aus Wasserkraft», so Paul Sidler. Wasserkraft ist die wichtigste einheimische Quelle erneuerbarer Energien und ein tragender Pfeiler der Schweizer Stromversorgung. Gleichzeitig ist das wirtschaftliche Potenzial für neue grosse Laufwasserkraftwerke in der Schweiz weitgehend ausgeschöpft. Umso wichtiger ist die Weiterentwicklung bestehender Anlagen. Entsprechend sind mit der neuen Konzession, die bis 2080 gilt, auch umfangreiche technische Modernisierungen im Kraftwerk und ökologische Verbesserungs- und Aufwertungsmassnahmen entlang des Hochrheins verbunden. Unter anderem wird die freie Fischwanderung durch den Bau zwei neuer Fischaufstiegshilfen verbessert. (EKZ)