Das ist eine Medienmitteilung von EWN – die darin publizierten Inhalte geben nicht notwendigerweise die Meinung des VSE wieder.
Alle Privathaushalte und Unternehmen profitieren weiterhin von sehr günstigen Strompreisen. Diese setzen sich aus mehreren Komponenten zusammen: Der Energiepreis deckt die Kosten für die eigentliche Energieerzeugung oder -beschaffung, während der Netznutzungspreis die Kosten für den Transport des Stroms über das Netz beinhaltet. Hinzu kommen ein Messtarif, Abgaben an den Kanton und an die inländische Stromreserve sowie der Tarifzuschlag für solidarisierte Kosten über das Übertragungsnetz und ein Netzzuschlag zur Förderung von erneuerbaren Energien.
Immer mehr Strom wird heute dezentral produziert und direkt vor Ort genutzt. Dadurch wird weniger Energie über das Netz bezogen, während die festen Kosten für Betrieb, Unterhalt und Messung gleichbleiben. Dies hat eine leichte Erhöhung der Grundgebühren für Netznutzung und Messung zur Folge. Unter dem Strich bleiben die verbrauchsunabhängigen Kosten für Kundinnen und Kunden jedoch unverändert, da im Energiebereich neu auf eine Grundgebühr verzichtet wird. Damit sinkt der Strompreis in der Grundversorgung sogar leicht. Auch die Preissenkung bei den Abgaben an die nationale Netzgesellschaft Swissgrid von insgesamt 0.73 Rp./kWh auf neu 0.55 Rp./kWh gibt das EWN direkt seinen Kundinnen und Kunden weiter.
Preise bleiben sehr günstig
Für einen durchschnittlichen Haushalt in einer Fünfzimmerwohnung mit Elektroherd und Tumbler mit einem Jahresverbrauch von 4’500 Kilowattstunden sinkt die Stromrechnung 2027 um rund 0.5 Prozent.
Für kleine Unternehmen in der Grundversorgung mit mittlerem Stromverbrauch (150’000 kWh pro Jahr) sinkt die Stromrechnung um 136 Franken pro Jahr (-0.5 Prozent). (EWN)