CKW plant neuen Hauptsitz in Emmen

In den kommenden Jahren plant CKW, ihre Geschäftsbereiche in Reussbühl nach Emmen zu verlegen. Hierzu will die Energieversorgerin den bestehenden Standort auf der Reussinsel weiterentwickeln. Gleichzeitig ist geplant, den Hauptsitz von CKW von Luzern nach Emmen zu verlegen. Das Projekt schafft zusätzliche Wertschöpfung für die Gemeinde Emmen und sichert die zuverlässige Stromversorgung in der Region Luzern.
03.03.2026

Das ist eine Medienmitteilung von CKW – die darin publizierten Inhalte geben nicht notwendigerweise die Meinung des VSE wieder.

 

Gemeinsam mit der Gemeinde Emmen präsentiert die Axpo-Tochter CKW das Richtprojekt für die Weiterentwicklung ihres Standorts auf der Reussinsel in Emmen. Im Zentrum des Projektes unter dem Namen «EnergiePark Emmen» steht der Bau eines neuen Werkgebäudes für die Geschäftsbereiche Netze und Gebäudetechnik. Damit schafft CKW die Grundlage, um den Mitarbeitenden aus Reussbühl künftig moderne Arbeitsplätze in Emmen anzubieten. Dazu gehört unter anderem der Netzstützpunkt von CKW für die Region Luzern, der für Bau, Betrieb und Unterhalt des Stromnetzes im Grossraum Luzern verantwortlich ist. Gleichzeitig ist geplant, den Hauptsitz von CKW von Luzern nach Emmen zu verlegen.

Bekenntnis zum Ursprungsort

Die Reussinsel in Emmen ist der Ursprungsort von CKW. Bereits 1894 nahm hier das erste Kraftwerk den Betrieb auf und legte damit den Grundstein für die heutige CKW. «Mit der geplanten Verlegung des Hauptsitzes nach Emmen knüpfen wir an diese Wurzeln an und bekennen uns langfristig zum Standort Emmen», sagt CKW-CEO Martin Schwab. Die Bündelung der Aktivitäten vereinfacht die Abläufe und ermöglicht eine langfristig gesicherte Entwicklung des Areals. Mit der Standortzusammenlegung und der geplanten Verlegung des Hauptsitzes auf die Reussinsel steigt die Zahl der Mitarbeitenden auf der Reussinsel von heute rund 600 auf etwa 1’000. Damit leistet CKW einen wichtigen Beitrag zur wirtschaftlichen Entwicklung der Gemeinde Emmen, schafft attraktive Arbeitsplätze und generiert zusätzliche Steuereinnahmen.

Sorgfältige Einbettung in die Landschaft der Reussinsel

Das Richtprojekt ist das Ergebnis eines mehrjährigen Planungsprozesses zwischen CKW und der Gemeinde Emmen. In einem Studienauftrag mit fünf Planungsteams wurde das Projekt «Compakt» von Penzel Valier AG mit Maurus Schifferli Landschaftsarchitekten ausgewählt. Es überzeugt durch seine städtebaulichen Aspekte und eine sorgfältige Einbettung der Gebäude in die Landschaft der Reussinsel. Neben dem Werkgebäude sind als langfristige Entwicklungsreserve weitere Gebäude vorgesehen. Während das Werkgebäude im Zuge der geplanten Standortzusammenlegung realisiert wird, bestehen heute für die weiteren Gebäude keine konkreten Umsetzungspläne.

Das Projekt wird vollständig durch eine Verdichtung nach innen ermöglicht. Der wertvolle Naturraum auf der Reussinsel bleibt unberührt.

Sinnvolle Verkehrssteuerung und Erhöhung der Verkehrssicherheit

Ein zentraler Bestandteil des Projekts ist die Erschliessung. In enger Zusammenarbeit haben die Gemeinden Emmen und Ebikon sowie CKW verbindliche Mobilitätsmassnahmen definiert, um den zusätzlichen Verkehr möglichst zu begrenzen und die Verkehrssicherheit zu erhöhen. Dazu gehören unter anderem eine neue Bushaltestelle im Gebiet Rathausen, gezielte Anpassungen der Strasseninfrastruktur sowie ein umfassendes Mobilitätsmanagement mit klaren Fahrtendeckeln und einer ausgewogenen Verkehrsverteilung zwischen Emmen und Ebikon.

In den kommenden Jahren wird auf Basis des Richtprojekts der Bebauungsplan durch die Gemeinde Emmen erarbeitet. Eine transparente Information und die aktive Einbindung der Bevölkerung sind dabei zentral. «Gemeinsam mit den Gemeinden Emmen und Ebikon wollen wir die Reussinsel im Interesse aller Beteiligten weiterentwickeln», sagt Martin Schwab. Gemäss heutiger Planung könnten ab 2030 konkrete Bauprojekte bewilligt und umgesetzt werden. (CKW)