Das ist eine Medienmitteilung von Axpo – die darin publizierten Inhalte geben nicht notwendigerweise die Meinung des VSE wieder.
Darum geht’s:
- Axpo Tochter Urbasolar baut Europas grösste Dachsolaranlage auf dem OMEGA-Logistikgebäude in Dourges (Nordfrankreich) mit 18 MWp Leistung – davon 1 MWp für den Eigenverbrauch. Die Anlage könnte über 4500 Haushalte mit Strom versorgen.
- Das OMEGA-Gebäude umfasst 136 000 m2 und bietet Platz für 450 Mitarbeitende; darunter die von PepsiCo.
- Statt nur das gesetzliche Minimum von 30 Prozent der Dachfläche zu nutzen, deckt das Projekt die gesamte nutzbare Dachfläche mit Solaranlagen ab und zeigt die Kompetenz in grossflächigen Dachinstallationen von Urbasolar.
Das Logistikgebäude OMEGA wurde als Vorbild für Energieeffizienz konzipiert. Es besteht aus zwölf Lagereinheiten mit je rund 11.000 m² Fläche, einer Höhe von 11,5 Metern und Laderampen an zwei der vier Fassaden. Mit Platz für bis zu 450 Mitarbeitende trägt das neue Lager zur Erfüllung der wachsenden Anforderungen der nationalen Logistik und zur Dekarbonisierung von Logistikaktivitäten bei – insbesondere für den PepsiCo-Konzern, der sich für OMEGA entschieden hat und Ende September 2025 eingezogen ist.
Das OMEGA-Projekt wird von SPL Delta 3 geleitet, dem Immobilienentwickler hinter der multimodalen Plattform. Diese wird von einem gemischten Konsortium und der Region Hauts-de-France getragen. Die Endinvestoren Tristan Capital Partners und Edmond de Rothschild REIM France finanzieren das Projekt gemeinsam.
Thibault Ancely (Geschäftsführer, Tristan Capital Partners) und Kristelle Wauters (Vorstandsvorsitzende, Edmond de Rothschild REIM France) betonen: «Wir sind stolz, Teil eines Projekts zu sein, das Innovation und Nachhaltigkeit verbindet. Unser Ziel ist die Entwicklung von Logistikinfrastrukturen, die heutigen ökologischen Anforderungen entsprechen. Die Partnerschaft mit Urbasolar ist dabei zentral für die Maximierung der Energieeffizienz.»
Antoine Millioud, Präsident von Urbasolar und Leiter der Division Solar bei Axpo, ergänzt: «Dieses Projekt ist ein Meilenstein unserer Nachhaltigkeitsstrategie. Durch die Integration modernster Photovoltaik-Lösungen zeigen wir, dass Solarenergie Energiekosten und CO₂-Emissionen erheblich senken kann. Wir schätzen die Zusammenarbeit mit Partnern, die unsere Vision einer nachhaltigen Energiezukunft teilen.» Das Projekt unterstreicht das Engagement von Axpo, die Energiewende voranzutreiben und erneuerbare Energiequellen auszubauen
«Um dieses Gebäude zum Vorbild in der Umweltbilanz zu machen, wollten wir uns nicht auf das gesetzliche Minimum von 30 % Dachfläche beschränken,» erklärt Emmanuel Favreuille, Direktor bei SPLA DELTA 3. «Die Entscheidung, die gesamte nutzbare Dachfläche mit einer Mischung aus Eigenverbrauch und Einspeisung auszustatten, erwies sich als entscheidender Erfolgsfaktor – besonders da Energiemanagement für unsere Kunden zunehmend wichtiger wird.»
Die Bauarbeiten für die Solaranlage auf dem Dach werden in zwei Phasen abgeschlossen und übergeben. Dieses Projekt ist Teil einer umfassenderen Dynamik der nachhaltigen Entwicklung und Innovation, die die Kompetenz von Urbasolar bei grossflächigen Dachinstallationen unter Beweis stellt und seine Position als wichtiger Akteur der Energiewende in Frankreich stärkt. (Axpo)