Angesichts des heraufordernden energiepolitischen Umfelds, worin sehen Sie die Rolle und den Mehrwert des Branchendachverbands?
Martin Schwab: Gemeinsam sind wir stärker. Angesichts der enormen energiepolitischen Herausforderungen muss die Energiebranche gegenüber Politik und Verwaltung mit einer Stimme sprechen. Nur so können wir die Rahmenbedingungen für den Erhalt und den Ausbau der erneuerbaren Stromproduktion in der Schweiz verbessern.
Benedikt Loepfe: Gerade in einem solch herausfordernden Umfeld ist es wichtig, dass wir uns innerhalb der Energiebranche intensiv austauschen. In Kommissionen erarbeiten wir gemeinsame Standpunkte und Branchendokumente. Gemeinsam setzen wir uns für verlässliche Rahmenbedingungen ein. Die benötigen wir national wie international, sei es, um Versorgungssicherheit zu gewährleisten oder die ambitionierten Klimaziele zu erreichen.
Worin sehen Sie in dem Kontext Ihren persönlichen Beitrag? Was wollen Sie als VSE Vorstand bewegen?
Martin Schwab: Als CKW sind wir entlang der gesamten Wertschöpfungskette tätig – von der Produktion, über die Bewirtschaftung bis zu Vertrieb und Verteilung. Diesen umfassenden Blick möchte ich auch beim VSE einbringen, damit wir gute Lösungen für die gesamte Branche finden.