Am 23. Mai 2024 wurdest Du zum VSE Präsidenten gewählt. Wie sind Deine Eindrücke nach neun Monaten in diesem Amt?
Martin Schwab: Mich beeindrucken die Qualität und der Umfang der vielfältigen Aufgaben, die die Mitglieder der Kommissionen und Arbeitsgruppen sowie die Mitarbeitenden der Geschäftsstelle des VSE leisten. Die Branche lebt davon, dass einzelne Mitglieder ihr Knowhow und Ressourcen zur Verfügung stellen und sich einbringen. Die schiere Menge an Arbeiten hat mich aber schon überrascht, und umso grösser ist der Respekt gegenüber denjenigen, die ihre Zeit in diesen Gremien für die Strombranche einsetzen.
Was stand für Dich zu Beginn der Amtszeit an erster Stelle?
Viele Gespräche zu führen mit verschiedensten Akteuren und Gruppierungen in unserer Branche und der Energiewirtschaft, aber auch mit Politikerinnen und Politikern und Vertreterinnen und Vertreter der Behörden. Dieser Austausch, wie zum Beispiel an der Betriebsleitertagung des VSE in der Deutsch- und Westschweiz, gibt mir persönlich sehr viel – und ist auch enorm wichtig für einen durchsetzungsstarken Auftritt der Branche. Denn wir müssen wissen, wo wir stehen und wie wir unsere Ziele – nämlich die Energiezukunft der Schweiz aktiv mitzugestalten – erreichen wollen.