Das ist eine Medienmitteilung von BFE – die darin publizierten Inhalte geben nicht notwendigerweise die Meinung des VSE wieder.
In seinem Nationalstatement im Plenum bekräftigte der Vorsteher des Eidgenössischen Departements für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) die Unterstützung der Schweiz für die Kernmandate der IAEA: nukleare Sicherheit, nukleare Sicherung und Überprüfung. Angesichts der Konflikte in Europa und im Nahen Osten forderte er den strikten Schutz ziviler Nuklearanlagen gemäss humanitärem Völkerrecht. Die Schweiz führt derzeit den Vorsitz der IAEA Commission on Safety Standards.
Bundesrat Rösti traf IAEA-Generaldirektor Rafael Mariano Grossi zu einem bilateralen Gespräch. Im Zentrum stand die weltweite Entwicklung der Kernenergie. Weitere Gespräche führte er mit dem belgischen Energieminister Mathieu Bihet und mit Daniel Westlén, Staatssekretär im schwedischen Ministerium für Klima und Umwelt. Themen waren die Versorgungssicherheit, die Laufzeiten bestehender Kernkraftwerke, neue Reaktortechnologien und deren Finanzierung. In den Gesprächen zeigte sich, dass die Kernenergie in zahlreichen Ländern wieder an Bedeutung gewinnt.
Am 15. September eröffnete Bundesrat Rösti den Schweizer Ausstellungsstand unter dem Motto «Swiss Nuclear Expertise, Safe, Innovative, Connected». Am Vorabend sprach er am «Swiss Evening» vor Vertreterinnen und Vertretern von Mitgliedstaaten und Industrie.
Die Schweizer Delegation wurde von Benoît Revaz geleitet, Direktor des Bundesamts für Energie. Sie umfasste Vertreterinnen und Vertreter des UVEK, des BFE, des Eidgenössischen Departements für auswärtige Angelegenheiten und des Eidgenössischen Nuklearsicherheitsinspektorats. Die Generalkonferenz dauerte bis zum 18. September 2026. (BFE)