ParsennSolar ist vollständig bewilligt und steht Dritten offen

30.09.2026
Das Projekt ParsennSolar hat die letzte administrative Hürde genommen: Auf der Totalp oberhalb von Davos kann die hochalpine Solaranlage im Rahmen des «Solarexpress» gebaut werden. Für die Realisierung des Vorhabens sind die Projektpartner offen für Investoren sowie Kunden, die an einer langfristigen Stromabnahme interessiert sind.

Das ist eine Medienmitteilung von Swisspower – die darin publizierten Inhalte geben nicht notwendigerweise die Meinung des VSE wieder. 

 

Nachdem das Eidgenössische Starkstrominspektorat (ESTI) am 22. September 2026 die für den Netzanschluss erforderliche Plangenehmigung erteilt hat, ist das alpine Solarprojekt «ParsennSolar» in Davos nun baureif. Bereits im August 2025 hat die Regierung des Kantons Graubünden die Baubewilligung erteilt. Damit sind alle zum Bau erforderlichen Genehmigungen vorhanden. Die Projektpartner Elektrizitätswerk Davos (EWD), Industrielle Werke Basel (IWB), Energie Wasser Bern (EWB) und Energie Thun (EnT) begrüssen diesen wichtigen Meilenstein in der Entwicklung des Projekts. Die Anlage soll einen wichtigen Beitrag zur nachhaltigen Gestaltung der Energieversorgung und Versorgungssicherheit in der Schweiz leisten, insbesondere in den Wintermonaten.  

Beteiligung oder Stromabnahme möglich

Eine langfristig stabile, nachhaltige und wirtschaftlich attraktive Stromversorgung wird für Unternehmen zunehmend zu einem strategischen Erfolgsfaktor, gerade auch in Zeiten volatiler Marktpreise. Gleichzeitig sind Energieversorger verpflichtet, die gesetzlich geforderten Quoten an inländischer Produktion erneuerbarer Energien zu beschaffen. Die Projektpartner bieten interessierten Investoren und/oder Kunden die Möglichkeit einer Direktbeteiligung am Projekt oder einer langfristigen Stromabnahme.

Eines von wenigen bewilligten Projekten

ParsennSolar ist eines von wenigen alpinen Solarprojekten in der Schweiz, das alle behördlichen Auflagen erfüllt. Das Projekt würde erneuerbaren Strom für über 2200 Haushalte liefern. «Es gilt nun, bestmögliche Voraussetzungen für den Bau zu schaffen», so Andy Kollegger, CEO von EWD. Über den definitiven Bauentscheid wird nach Abschluss der Gespräche mit möglichen weiteren Investoren oder Stromabnehmern befunden. (Swisspower)

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