Das ist eine Medienmitteilung von Alpiq – die darin publizierten Inhalte geben nicht notwendigerweise die Meinung des VSE wieder.
Das Gaskraftwerk Csepel ist ein Beispiel dafür, wie Innovationen dazu beitragen können, eine der zentralen Herausforderungen der Energiewende anzugehen: die Sicherstellung der Stromversorgung auch dann, wenn die wetterabhängige Erzeugung aus erneuerbaren Energien Schwankungen unterliegt. Die intelligente Kombination zweier sich ergänzender Technologien ermöglicht es der Anlage, schnell auf Netzbedürfnisse zu reagieren; die Gasturbinen werden erst eingeschaltet, wenn zusätzliche Leistung benötigt wird. Das Projekt ist Teil der Strategie von Alpiq, das Stromsystem europaweit zu flexibilisieren und so zu einer nachhaltigen Stromversorgung beizutragen.
Innovative Antwort auf ein Energiesystem im Wandel
Die Anlage mit einem Wert von rund 64 Millionen Euro kombiniert eine Leistung von 50 MW aus hocheffizienten Gasmotoren mit einem Batterie-Energiespeichersystem mit einer Leistung von 5 MW und einer Speicherkapazität von 10 MWh. Die im August 2026 in Betrieb genommene Batterie reagiert sofort auf Veränderungen im Stromsystem und die Gasmotoren starten schnell, wenn zusätzliche Kapazität benötigt wird. Gemeinsam können sie dem Netzbetreiber in weniger als fünf Minuten die gesamte Erzeugungskapazität der Anlage zur Verfügung stellen.
Eine wesentliche Neuerung ist das Betriebskonzept «Zero must-run». Dank der Batterie kann die Anlage eine Erstversorgung sicherstellen, ohne die Gasmotoren permanent in Betrieb halten zu müssen. Die Motoren bleiben ausgeschaltet, wenn das Stromnetz ihre Leistung nicht benötigt. Unnötiger Gasverbrauch und erzeugungsbedingte Emissionen werden während dieser Zeit vermieden. (Alpiq)