«Wir haben damals in der Schule viele Videos über unterschiedliche Berufsbilder angeschaut», erinnert sich Meret. «Als ich dann das Video des Berufs Netzelektriker:in gesehen habe, habe ich mich sofort darin gesehen». Der Einstieg in die Lehre hat einige Herausforderungen mit sich gebracht: Das Zurechtfinden im Betrieb zusammen mit der Kombination der Schule in Brugg für den Fachunterricht und der Schule für die Berufsmaturität in Muttenz erforderte vor allem viel Organisation. Mit Geduld, Offenheit und Interesse hat das aber für Meret gut funktioniert. «Je länger ich in der Welt der Energieversorgung unterwegs bin, desto mehr fällt mir auf, wie gross das alles ist. Es ist faszinierend, wie es möglich ist, die ganze Welt über Stromnetze mit Energie zu versorgen», erklärt Meret begeistert.
Mehr Frauen in der technischen Berufswelt
Meret ist die einzige Frau in ihrer Klasse. In den überbetrieblichen Kursen hat sie oft andere Sichtweisen, als die männlichen Teilnehmer, was häufig zu Diskussionen führt.