KLEIV, GREIV, HEIV.
LEG, ZEV, IB, gMP.
EP, EV, BKB.
MP, PB, RMP.
Was tönt wie ein bekannter Sprechgesang der Fantastischen Vier ist in Tat und Wahrheit ein längst nicht kompletter Ausschnitt aus der Förderlandschaft für die erneuerbare Stromproduktion in der Schweiz. Dahinter verstecken sich Begriffe wie Einmalvergütung, gleitende Marktprämie, Investitions-, Projektierungs- und Betriebskostenbeiträge, die Marktprämie Grosswasserkraft, die Einspeisevergütung, die Minimalvergütung und so weiter und so fort.
Neben diesen direkten Förderinstrumenten gibt es auch noch diverse indirekte, intransparente Förderungen wie etwa die Netzkostenrabatte bei den LEG oder die gestehungskostenbasierten Tarife in der Grundversorgung.
Diese Landschaft – oder vielmehr dieser Dschungel – ist historisch gewachsen und jedes einzelne dieser Instrumente hat seine Geschichte, seine Gründe und entsprechende Partikularinteressen, die dahinterstehen.
Verfassung und Gesetz geben das Ziel vor
Bei all den Bäumen und Pflanzen in diesem Dickicht droht jedoch der Blick fürs grosse Ganze verloren zu gehen: Warum fördern wir in der Schweiz überhaupt (erneuerbare) Stromproduktion?