SWL Energie AG und RTB Regionale Technische Betriebe un terzeichnen Absichtserklärung für eine mögliche Fusion

19.10.2026
Die SWL Energie AG und die RTB Regionale Technische Betriebe sowie deren Eigentümerinnen haben eine gemeinsame Absichtserklärung unterschrieben, um eine Fusion der beiden Unternehmen im Detail zu prüfen. Im Zentrum der Überlegungen stehen die Stärkung der Versorgungssicherheit, die Nutzung von Synergien sowie die langfristige Weiterentwicklung und Wettbewerbsfähigkeit beider Unternehmen.

Das ist eine Medienmitteilung von SWL und RTB – die darin publizierten Inhalte geben nicht notwendigerweise die Meinung des VSE wieder. 

Hintergrund der vertieften Fusionsabklärungen sind die sich verändernden Rahmenbe dingungen im Markt sowie die strategischen Ziele der beiden Unternehmen. Eine Fusion bietet die Chance, vorhandene Stärken gezielt zu bündeln, Synergien zu nutzen und die Versorgungssicherheit langfristig zu stärken. Gleichzeitig sollen Möglichkeiten zur Ver besserung der Kostenstruktur und zur weiteren Stärkung der Marktposition geprüft wer den. Mit einer Fusion von SWL und RTB könnten diese Herausforderungen gemeinsam als starkes regionales Unternehmen bewältigt werden.

Nicht Bestandteil der Fusionsabklärungen ist die Wasserversorgung. Die Wasserversor gung von Lenzburg und Ammerswil bleibt in der eigenständigen SWL Wasser AG beste hen. Die Wasseranlagen und die Bauverwaltungsdienstleistungen der RTB sollen eben falls weiterhin als Gemeindeverband der Einwohnergemeinden Möriken-Wildegg und Niederlenz bestehen bleiben.

«Mit der Unterzeichnung der Absichtserklärung und dem bereits laufenden Projekt ver folgen wir das Ziel, eine gute Entscheidungsgrundlage für alle vier Gemeinden zu schaf fen. Gleichzeitig wollen wir im Sinne der im Energiesektor notwendigen Wachs tumsstrategie die Basis schaffen, dass später auch weitere Kooperationen und Fusio nen mit unserem regionalen Versorgungsunternehmen möglich sind.» beschreibt An dreas Schmid, Stadtpräsident Lenzburg, das Vorhaben. Jeanine Glarner, Gemeindeam mann Möriken-Wildegg, erläutert: «Als Miteigentümerin können wir von den Grössen vorteilen profitieren, ohne unsere Mitbestimmung aus den Händen zu geben.» Ariane Fankhauser, Vizeammann Niederlenz, betont: «Die neue Aktiengesellschaft wird eine interessante Arbeitgeberin mit dem Ziel, kundenorientierte innovative Produkte und Dienstleistungen anzubieten. Damit kann sie ein wichtiges Unternehmen für die regio nale Wertschöpfung sein und verfügt über die Voraussetzungen für ein gesundes Wachstum.» Patrick Braun, Gemeindeammann Staufen, ergänzt: «Die positiven Erfah rungen mit dem Zusammenschluss der Elektrizitätsversorgung Staufen und der SWL sind eine optimale Basis für weitere regionale Zusammenschlüsse.» (SWL/RTB)

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