Das ist eine Medienmitteilung von aeesuisse – die darin publizierten Inhalte geben nicht notwendigerweise die Meinung des VSE wieder.
Das Stromabkommen als Hebel für den Ausbau erneuerbarer Energien
Wer den Ausbau von Sonnen-, Wind- und Wasserkraft vorantreiben will, braucht ein Stromnetz, das über die Landesgrenzen hinaus funktioniert. Mit klaren und verbindlichen Regeln für den Stromaustausch mit Europa schafft das Abkommen genau diese Grundlage: Schwankende Produktion aus Sonne und Wind lässt sich europaweit besser ausgleichen, die Schweizer Wasserkraft kann ihre Stärke als flexibler Speicher voll ausspielen, und der Marktzugang eröffnet neue Absatzmöglichkeiten für erneuerbar produzierten Strom. Davon profitieren Investitionssicherheit und Innovationskraft der Schweizer Energiebranche gleichermassen.
Sichere Versorgung dank Einbindung ins europäische Netz
Gerade im Winter, wenn die inländische Produktion tiefer und der Bedarf höher ist, ermöglicht die enge Einbindung ins europäische Verbundnetz einen verlässlichen Stromaustausch. Ohne vertraglich geregelte Zusammenarbeit drohen der Schweiz zunehmend Unsicherheiten und höhere Kosten, gerade in einer Phase, in der die Energiewende auf stabile Rahmenbedingungen angewiesen ist. «Das Stromabkommen ist kein Hindernis, sondern ein Beschleuniger der Energiewende. Nur mit einer engen und verlässlichen Anbindung an den europäischen Strommarkt schaffen wir es, erneuerbare Energien in der nötigen Geschwindigkeit auszubauen und die Schweiz auch im Winter sicher zu versorgen. Deshalb engagieren wir uns in der Allianz Stromabkommen Schweiz», sagt Stefan Batzli, Co-Geschäftsführer der aeesuisse. (aeesuisse)