Eniwa mit starkem Halbjahresergebnis 2026
«Das erfreuliche Halbjahresergebnis bestätigt die Stabilität unseres Geschäftsmodells und die Stärke unserer breit abgestützten Geschäftsfelder», sagt Eniwa CEO Hans-Kaspar Scherrer. «Mit gezielten Investitionen in unsere Netzinfrastruktur, erneuerbare Energielösungen und digitale Angebote schaffen wir die Grundlage für eine sichere und zukunftsorientierte Versorgung unserer Region.»
Höherer Absatz bei Strom, Wasser, Wärme und Kälte, Reduktion bei Gas
Das erste Halbjahr 2026 war geprägt durch ein kaltes erstes Quartal und einen heissen Sommer. Dies führte zu einem höheren Energie- und Wasserabsatz. Der Stromabsatz Energie stieg gegenüber dem Vorjahr um 7,3 Prozent auf 156 GWh, der Wasserabsatz um 7,9 Prozent auf 1,67 Mio. m³. Auch Wärme und Kälte entwickelten sich positiv: Der Wärmeabsatz erhöhte sich auf 39,8 GWh, während der Kälteabsatz aufgrund der hohen Temperaturen deutlich auf 7,5 GWh zunahm. Der Absatz von Erdgas und Biogas ging von 199.7 auf 195.7 GWh um 2% zurück.
Wasserkraftproduktion unter Vorjahr
Die Produktion des Wasserkraftwerks Aarau lag im ersten Halbjahr 2026 aufgrund tieferer Wasserführung unter dem Vorjahr. Die Eigenproduktion aus Wasserkraft betrug 42,9 GWh gegenüber 47,5 GWh im Vorjahr, was einer Abnahme von 9,7% entspricht.
Elektroinstallationen mit operativer Steigerung
Der Bereich Elektroinstallationen entwickelte sich gegenüber dem Vorjahr erfreulich. Der betriebliche Ertrag lag dank guter Auslastung leicht über dem Vorjahr. Der weiterhin hohe Margendruck in der Branche und die Konsolidierung im Photovoltaik-Markt bleiben jedoch spürbar.
Digital Services wächst weiter
Im Bereich Digital Services setzte sich die positive Entwicklung fort. Die Nettoerlöse sowie das operative Ergebnis stiegen gegenüber der Vorjahresperiode. Gefragt bleiben insbesondere Angebote rund um digitale Infrastruktur wie Darkfiber, Housing und Internet-Dienstleistungen.
Über CHF 12 Millionen in Infrastruktur investiert
Eniwa investierte im ersten Halbjahr 2026 insgesamt CHF 12,4 Mio. in die Weiterentwicklung der Infrastruktur. Damit lagen die Investitionen rund CHF 1,6 Mio. über dem Vorjahreswert. Schwerpunkte bildeten die Projekte Unterwerk Aarau, der Ausbau des FTTH-Netzes sowie die Fertigstellung der Wärmezentrale Entfelden. (Eniwa)