Das ist eine Medienmitteilung von UVEK – die darin publizierten Inhalte geben nicht notwendigerweise die Meinung des VSE wieder.
Die Schweizer Delegation wird geleitet von Benoît Revaz, Direktor des Bundesamts für Energie. Die Delegation setzt sich zusammen aus Vertreterinnen und Vertretern des Departements für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK), des Bundesamts für Energie (BFE), des Eidgenössischen Departements für auswärtige Angelegenheiten (EDA) und des Eidgenössischen Nuklearsicherheitsinspektorats (ENSI).
Die Schweiz bekräftigt ihre Unterstützung für die zentralen Anliegen der IAEA, insbesondere nukleare Sicherheit, Sicherung und Überprüfung sowie für die friedliche Nutzung der Kernenergie und die technische Kooperation. Zugleich unterstützt sie die Weiterentwicklung von Sicherheitsstandards, die einen sicheren Betrieb von Kernkraftwerken garantieren, sowie die nukleartechnische Forschung und ein ausgewogenes IAEA-Budget. Des Weiteren engagiert sich die Schweiz für Transparenz, Risikoreduktion und starke Kontrollmechanismen.
Angesichts anhaltender Konflikte in Europa und im Nahen Osten warnt die Schweiz vor erhöhten Risiken für Nuklearanlagen und fordert den strikten Schutz dieser Einrichtungen gemäss humanitärem Völkerrecht.
Der Jahresbeitrag der Schweiz an die IAEA beträgt ca. 4 Millionen Franken, was rund 1% des gesamten ordentlichen Haushalts der IAEA entspricht. Zudem unterstützt die Schweiz den IAEA-Fonds für technische Kooperation mit etwa 950'000 Franken pro Jahr. (UVEK)