Das ist eine Medienmitteilung von AEW – die darin publizierten Inhalte geben nicht notwendigerweise die Meinung des VSE wieder.
Die AEW realisiert für das Spital Männedorf den Totalersatz der bestehenden fossilen Produktionsanlagen. Die neue Energiezentrale wird künftig einen Leistungsbedarf von rund 1 000 Kilowatt Wärme und 800 Kilowatt Kälte abdecken. Wärme und Kälte werden zu 100 % erneuerbar erzeugt; gleichzeitig ist eine vollständige Redundanz sichergestellt. Das jährliche Absatzvolumen beträgt rund 2,2 Gigawattstunden Wärme und 0,4 Gigawattstunden Kälte.
Als erneuerbare Energiequelle nutzt die neue Anlage Seewasser. Die bestehende Seewasserversorgung wird dafür bauseitig erweitert. Die AEW investiert einen mittleren einstelligen Millionenbetrag in das Projekt und unterstreicht damit ihr Engagement für eine nachhaltige und sichere Wärme- und Kälteversorgung. Mit den Bauarbeiten startet die AEW voraussichtlich im ersten Halbjahr 2028.
«Die Dekarbonisierung der Wärmeversorgung ist ein zentraler Hebel für eine nachhaltige Energiezukunft. Mit dem Wärme- und Kältecontracting für das Spital Männedorf können wir unsere langjährige Erfahrung in der Planung, Realisierung und im Betrieb erneuerbarer Energielösungen gezielt einbringen», sagt David Gautschi, Leiter Produktion bei der AEW Energie AG. «Wir freuen uns, das Spital Männedorf als verlässliche Partnerin auf diesem Weg zu begleiten und gemeinsam eine zukunftsfähige, effiziente und sichere Energieversorgung umzusetzen.»
Nachhaltige Wärmeversorgung
Seit Anfang der 1990er-Jahre realisiert und betreibt die AEW Wärmeverbunde sowie Contracting-Anlagen und hat sich zu einer der wichtigsten Wärme- und Kältelieferantinnen der Schweiz entwickelt. Was mit dem ersten Wärmeverbund in Möhlin begann, umfasst heute 79 Anlagen im Kanton Aargau und den angrenzenden Regionen. Mit einer Produktionskapazität von über 240 Gigawattstunden pro Jahr versorgt die AEW über 17 000 Haushalte. Dadurch werden jährlich 57 500 Tonnen CO₂ eingespart. (AEW)