Kerstin Andreae, Vorsitzende der BDEW-Hauptgeschäftsführung erläutert: „Die Energiewirtschaft meistert tagtäglich grosse Herausforderungen bei der Umsetzung der Energiewende. Die Studie zeigt, dass digitale Anwendungen hier wichtige und kundenorientierte Lösungen liefern. Um die Potentiale dieser digitalen Anwendungen vollständig zu heben, besteht auch politischer Handlungsbedarf. So muss beispielsweise der Gesetzgeber bestehende Rechtsunsicherheiten beim Umgang mit Daten- und Cloudlösungen beseitigen und Haftungsfragen klarer abgrenzen, um die Verfügbarkeit und Nutzung von Daten für innovative, klimafreundliche Lösungen zu beschleunigen.“
„Erkennbar ist, dass die Unternehmen unabhängig von Grösse oder Wertschöpfungsstufe die Chancen und Herausforderungen der digitalen Transformation angenommen haben und sich auf den Weg in die digitale Zukunft gemacht haben. Unsere Studie enthält konkrete Fallbeispiele von Energieversorgern international“, so Horst Dringenberg (Kearney).
„Digitalisierung ist ein wesentlicher unterstützender Faktor für den Weg zur Klimaneutralität – die digitale Vernetzung von E-Mobilitätsangeboten regional, national und international ist dabei nur ein Beispiel. Partnerschaften sind zentral für den Erfolg“, ergänzt Martin Ruppert (IMP³ROVE).
„Die Ergebnisse zeigen, dass Energieversorger an vielen Stellen zunehmend digitale Technologien einsetzen, um den Kunden noch besseren Service zu bieten. Zunehmende Dezentralisierung bedingt mehr Digitalisierung – zudem hat die Corona-Pandemie dabei zu einer zusätzlichen Dynamik geführt“ so Michael Frank (VSE).