Repower erzielt gutes Halbjahresergebnis trotz schwacher Hydrologie

14.09.2026
Mit einem operativen Ergebnis (EBIT) von 51 Millionen CHF und einem Gruppengewinn von 34 Millionen CHF verzeichnet Repower für das erste Halbjahr 2026 ein gutes Resultat. Massgeblich zum Halbjahresergebnis beigetragen hat der internationale Energiehandel, während die schwache Hydrologie infolge geringer Schneeschmelze und Trockenheit das Ergebnis belastete. Neben der Modernisierung der Bündner Wasserkraft investierte Repower gezielt in den Ausbau ihres Verteilnetzes. Damit schafft das Unternehmen die Voraussetzungen, um die zunehmende Stromproduktion aus Solaranlagen in Graubünden zuverlässig zu integrieren.

Das ist eine Medienmitteilung von Repower – die darin publizierten Inhalte geben nicht notwendigerweise die Meinung des VSE wieder. 

 

Repower blickt auf ein positives erstes Halbjahr zurück. Das operative Ergebnis vor Zinsen und Ertragssteuern (EBIT) beträgt 51 Mio. CHF, der Gruppengewinn 34 Mio. CHF. Mit einer Eigenkapitalquote von 58 Prozent verfügt Repower weiterhin über eine solide finanzielle Basis. Diese schafft die Voraussetzungen, um die strategischen Investitionen gezielt voranzutreiben.

Belastet wurde das Ergebnis insbesondere durch die schwache Hydrologie. Die Stromproduktion in den eigenen Wasserkraftwerken lag im ersten Halbjahr 2026 deutlich unter dem langjährigen Durchschnitt. Nach einem schneearmen Winter fiel auch die Schneeschmelze gering aus. Zudem blieben die Niederschläge in den Frühlings- und Frühsommermonaten deutlich unter dem langjährigen Mittel.

In Italien lag die Stromproduktion der erneuerbaren Anlagen leicht unter den Erwartungen, jedoch etwas über dem Vorjahresniveau. Das Gaskombikraftwerk Teverola kam aufgrund technischer Einschränkungen nur punktuell zum Einsatz.

Handelskompetenz zahlt sich im volatilen Marktumfeld aus

Das Marktumfeld im Stromhandel blieb im ersten Halbjahr 2026 anspruchsvoll und volatil. Mit dem Ausbau der Solarenergie nahmen Stunden mit negativen Strompreisen und ausgeprägten Preisspitzen weiter zu. Flexible Produktionskapazitäten gewannen dadurch zusätzlich an Bedeutung. Repower konnte ihre Handels- und Bewirtschaftungskompetenz in diesem Umfeld erfolgreich einsetzen. Positiv auf das Handelsergebnis wirkten sich die höheren Marktpreise in der Schweiz und Frankreich aus, welche die negativen Effekte der tieferen Stromproduktion aufgrund der schwachen Hydrologie teilweise ausgleichen konnten.

Die Ergebnisse aus dem internationalen Handel blieben wie erwartet hinter den ausserordentlich guten Resultaten der Vorjahre zurück. Diese hatten noch bis 2025 von Stromverkäufen profitiert, die Repower während der Hochpreisphase zu Beginn des Ukrainekrieges in den Jahren 2022 und 2023 für spätere Lieferperioden zu attraktiven Konditionen abgeschlossen hatte. Diese Lieferungen sind inzwischen weitgehend erfolgt und prägen das Ergebnis im ersten Halbjahr 2026 somit nicht mehr. (Repower)

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