1. Tag: Quasistationäre Netzmodellierung
- Grundlagen der Netzdimensionierung
- Symmetrische Netze
- Unsymmetrien in Verteilnetzen
- Berechnungen in Strangtopologien
- Stromverteilung und Knotenspannungen in Ring- oder Maschennetzen
Ziel: Die Teilnehmenden können die Grundlagen Grundlagen der quasistationären Netzmodellierung anwenden und lernen, verschiedene Beispiele in einem Netzsimulationstool zu berechnen.
2. Tag: Dynamisches Verhalten des Netzes
- Einführung in dynamische Vorgänge
- Modellierung von Regelstrukturen
- Wirkleistungs-Frequenzregelung
- Spannungs-Blindleistungsregelung
- Ursache und Wirkungen von Instabilitäten
- Beispiele von Netzausfällen
Ziel: Wichtige dynamische Vorgänge im Stromnetz können in eigenen Worten erklärt werden. Sie sind fähig, einfache Simulationen in einem Netzsimulationstool durchzuführen.
3. Tag: Lastprofile und Tarifierung
- Lastprofile und Kundengruppen bzw. Erzeugungsanlagen
- Prosumer, EVG, ZEV und LEG
- Tarifierung im Netz, Grundlagen und Ziele
- Neue Tarifmodelle, Umsetzung und Voraussetzung für die Wirkung
Ziel: Die Teilnehmenden sind künftig in der Lage, selbstständig plausible Leistungsdaten für ihr Stromnetz abzuschätzen, damit sie damit Netzsimulationen durchführen können. Sie kennen und wenden die Grundlagen der Tarifierung im Alltag an und können abschätzen, wie mit modernen Lösungen (ZEV, Tarife etc.) die Netzauslastung beeinflusst werden kann.
4. Tag: Zielnetzplanung
- Einfluss der Energiestrategie auf die Netzplanung
- Batteriespeicheranlagen und E-Mobilität
- Verschachtelung von Kundenanlagen und Gleichzeitigkeitsfaktoren
- Zielnetzplanung mit modernen Tools
Ziel: Die Teilnehmenden können darlegen, welche Einflussfaktoren und Daten für eine Zielnetzplanung wichtig sind und welche Tools notwendig sind. Dies unterstützt den Zielnetzplanungsprozess im Alltag und hilft dabei, das Netz möglichst kosteneffizient weiterzuentwickeln.